Problemknacker – Der Schlüsseldienst für Ihr Hirn

The Boiled-Frog-Effect

Donnerstag, 27. August 2009 von reinhard_hartl

Ich habe dieses Phänomen noch nicht weiter recherchiert und verifiziert, doch hat mich der Sachverhalt sehr betroffen gemacht.

Vor kurzem las ich, dass ein Frosch, den man in heißes Wasser wirft sofort wieder herausspringt. Wenn man ihn dagegen in kaltes Wasser legt und die Temperatur kontinuierlich steigert, bleibt er in diesem Wasser, solange bis er stirbt.

Klingt sehr plausibel, wenn ich an Unternehmen denke, oder Mitarbeiter und auch Vertriebler. Kann es sein, dass wir uns an das Unangenehme schleichend gewöhnen, es aushalten, um irgendwann daran zu Grunde zu gehen? Ist das vielleicht eine Art Betriebsblindheit? Eine Art Burnout, das nicht nur einzelne Menschen, sondern ganze Abteilungen und Unternehmen erfassen kann? Und daraus resultierende Gefühllosigkeit und verschlechterte Wahrnehmung? Ich habe das Thema noch nicht zu Ende gedacht, doch erscheint es mir elementar wichtig.

Lassen Sie uns darüber diskutieren!

Reinhard Hartl

Der Preis: Gewinntreiber Nr. 1

Donnerstag, 27. August 2009 von reinhard_hartl

Bitte rechnen Sie aus, um wie viel Prozent Ihr DB II sinkt, wenn Sie einen Nachlass von 3% geben. Was schätzen Sie?

Der Preis ist noch weit vor Absatzmenge und Kosten der Gewinntreiber Nr. 1 und muss deshalb mit allen Mitteln verteidigt werden. Statt Nachlässen lieber Naturalien gewähren, ungewöhnliche Garantien, von mir aus Tauschgeschäfte (warum nicht, in der Krise?), Preisnachlässe an Bedingungen knüpfen (Lieferungen bündeln, Menge erhöhen etc.). Den verlorenen Euro holen Sie nie wieder herein. Weg ist weg. Verkaufen Sie Servicepakete und und und. Seien Sie kreativ.

Reinhard Hartl

Focus the Five: Prioritäten richtig setzen.

Donnerstag, 27. August 2009 von reinhard_hartl

Ein schweizer Unternehmensberater hat dieses geniale Tool erfunden. Er lässt jeweils 5 Unternehmen auflisten:

Gruppe I: 5 Unternehmen, die meine Hauptumsatzträger sind
Gruppe II: 5 Aussichtsreichsten Unternehmen mit Potenzial
Gruppe III: 5 Strategisch für mich wichtigste Unternehmen
Gruppe IV: 5 Traumkunden mit Potenzial

Der Nutzen? Sie haben die aktuelle, kurze, mittlere, strategische und lange Sicht gleichzeitig im Fokus und können daraus Ihre Prioritäten setzen und daraus Ihre Aufgaben in Ihrer Wochenplanung ableiten, definieren und terminieren. Zugleich also ein perfektes Tool für Ihr Zeitmanagement. Zugleich arbeiten Sie nach dem Pareto-Prinzip, weil Sie sich mit den jeweils top 5 mit Sicherheit um die jeweils 80% Potenzial kümmern.

Reinhard Hartl

Ein schnelles Geschäft ist auch ein Geschäft?

Donnerstag, 27. August 2009 von reinhard_hartl

Folgender Fall: Beim Autounfall meiner Frau vor wenigen Monaten wurde ein Abschleppdienst eines hiesigen Markenwerkstatt beauftragt, die mit dem ADAC zusammenarbeiten. Mit unserer Plus-Mitgliedskarte des ADAC kein Problem. Unser Unfallgegner, nicht schuld am Unfall, war nicht Mitglied beim ADAC. Selbstverständlich wäre unsere Versicherung für die Kosten aufgekommen, aber: Der Abschleppdienst verlangte 390 Euro. Als ich zur Datenerfassung in “unseren” Abschleppwagen stieg, hörte ich wie der Chef zu seinem Kollegen sagte: “Wir machen die Preise”.
Mir fiel sofort das Thema Schlüsseldienst ein, wo Menschen in Notlagen oft (nicht immer) abgezockt werden.
Eins bedachte der Mitarbeiter nicht: Sowohl ich als auch die andere Partei waren potenzielle Kunden. Das aber war unseriös, kurzsichtig und unverschämt.
Würden Sie so einem Autohaus ein Auto abkaufen und die Serviceaufträge erteilen, ohne immer den Verdacht zu haben, Sie würden über den Tisch gezogen?
Merke: Man trifft sich immer zwei Mal im Leben.
Ein schnelles Geschäft war, ist und bleibt das was es immer war: Ein schnelles Geschäft.

Reinhard Hartl

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