Einleitend: Angst ist die GRÖßTE UND WICHTIGSTE Einflussgröße zur Verhinderung unseres Erfolgs.
Unser Gehirn hat sich im Laufe der Evolution entwickelt. Nachdem die ersten Mehrzeller Sinnesorgane entwickelten und, einfach um im Kampf ums Dasein die “Nase” vorn zu haben, Augen und Ohren entwickelt haben, nahmen Reptilien die Idee auf und entwickelten sie weiter. Hier die Prioritätenliste des Reptiliengehirns:
1. Überleben: Weg vom Schmerz, hin zum Angenehmen. WIR HABEN DAS IM STAMMHIRN IMMER NOCH IN UNS! Fressen und nicht gefressen werden.
2. Arterhaltung: Fortpflanzen
Reptilien sind ansonsten Einzelgänger und das ist auch O.K. für sie. Sie kommen bestens damit zurecht WEIL SIE ES NICHT ANDERS WISSEN.
Im Laufe der Zeit entwickelten wir ein Säugetiergehirn mit enormen Kuschelfaktor, ich nenne das mal Warmblütergehirn, was gewaltige Auswirkungen hatte.
1. Wir führten Verbände ein: Schwarm, Herde, Rotte, weil Gemeinschaft stark und sicher macht. Dazu brauchten wir Gefühle, die wir im gleichen Atemzug mit erfanden. Das heißt auch, dass es plötzlich eine Hierarchie gab. Alphadogs, Underdogs, Mütter, Tanten. Eine Art Hackordnung. Das Recht des Stärkeren.
Das Problem dabei ist, dass wir, wenn uns die Herde allein lässt, fürchten wir, sterben zu müssen!
Bitte überleg jetzt mal, was es für Dich bedeutet, betrogen zu werden, oder kritisiert, beschimpft, ausgenutzt oder auch: Misserfolg zu haben: Du hast das Gefühl, Deine “Herde” lässt Dich allein. Todesgefahr. Das ist der wichtigste Grund für Stress, Burnout, Depressionen.
DAS GUTE DARAN: Wir Menschen sind Bewusstseins gesteuerte Wesen, d.h. wir können unseren Verstand gezielt dazu einsetzen uns klar zu machen, dass es keine Todesgefahr mehr gibt. Aber das müssen wir uns bewusst machen. Auch hier bietet NLP hilfreiche Methoden.
Ein Crashkurs in Erfolgswissen.
Wichtig vorab mein Lieblingsthema: Schlampiger Sprachgebrauch.
1. Definiere Erfolg: Erfolg ist das was er-folgt. Es steckt also das Wort folgen drin. Wir gehen ganz automatisch davon aus, dass Erfolg etwas positives ist. Ist es gar nicht. Erfolg ist das was er- folgt. Wenn das was er-folgt “negativ” ist, sprechen wir von Misserfolg. Wir haben also ein eigenes Wort dafür eingeführt. Nochmal: Erfolg ist das was er-folgt. Wenn das was uns er-folgt nicht das ist, was wir uns wünschen oder erwarten, muss irgendetwas schief gelaufen sein.
Keine Sorge. Weiter unten schließt sich der Kreis.
2. Das Materielle folgt dem Immateriellen. Heißt was? Das Immaterielle (=Gedanken/Pläne/Ideen) ist Basis/Voraussetzung für eine spätere Materialisierung.
DAS IST KEINE ESOTERIK! DAS IST PSYCHOLOGIE; GEHIRNFORSCHUNG; EVOLUTION!
Beispiel: Stell Dir ein Kreuzfahrtschiff vor. Stell Dir vor, wie es vom Stapel gelaufen ist. Stell Dir jetzt vor, wie es in der Werft gebaut wurde. Stell Dir vor, wie viele Firmen und Monteure es zusammengebaut haben. Stell Dir vor, welche Unternehmen mit welchen Mitarbeitern die vielen Einzelteile gebaut haben. Stell Dir jetzt vor, wie diese Firmen die Pläne und die Produktion organisiert haben. Stell Dir vor, welche Architekten das Schiff entworfen haben, wo die Rohstoffe herkommen, aus welchem Bergwerk das Erz für das Stahl gekommen ist usw. usw. usw.
Heißt was? Am Anfang war der Gedanke, der Plan, die Idee, am Ende ein Schiff.
Wenn das Schiff beim Stapellauf untergeht, ist irgendetwas in der Prozesskette schief gelaufen. Aber auch der Untergang war ein Erfolg, es ist er-folgt. Wir nennen diesen Erfolg Misserfolg.
Hört sich kompliziert an, ist aber wichtig für Dein Erfolgswissen.
Es gibt einen Grundsatz: Achte auf dass, was Du Dir wünscht, denn es könnte in Erfüllung gehen. Der König, der sich wünschte, dass alles, was er berührt zu Gold würde ist verhungert. Sein Wunsch ist nämlich in Erfüllung gegangen.
1. Wünsche, Ziele, Pläne können wir designen. Das ist der erste aber auch nur ein Schritt.
2. Wir müssen sie richtig designen, denn wir müssen befürchten, dass sie so, wie wir sie wünschen in Erfüllung gehen.
3. Wir müssen an sie glauben! Wie? Indem wir sie ins Gefühl bringen. Wenn wir also die Richtigkeit unserer Wünsche und Ziele fühlen und spüren sind wir auf dem richtigen Weg.
4. Unser Gehirn ist so ausgelegt, dass der Reiz stark genug sein muss, um ernst genommen zu werden. Dazu braucht es neben dem Ins-Gefühl-bringen Wiederholungen und zwar mindestens 5 Stück.
>>>>> NLP bietet für diese Vorgehensweise sehr hilfreiche Methoden.
>>>>> “Stroh im Kopf” von Vera Birkenbihl zeigt Dir, wie unser Gehirn funktioniert
Wie schlampig und nachlässig gehen wir mit Worten um.
Eine Kultur hat sich über tausende Jahre entwickelt. Sie ist fest verwurzelt.
Klima ändert sich bekanntlich über Jahrhunderte.
Werte können sich in einer Generation verändern.
Wir aber wollen Change managen. Wie arrogant und dumm. Wir können nur die Wunden versorgen und die Schmerzen lindern. Verändern können wir nur behutsam und langsam.
Welches Unternehmen hätte heute noch die Zeit dazu?
The boiled frog effect – Klimaerwärmung im Unternehmen.
Der Umgang miteinander, Rituale, feste Regeln, Sicherheit, Anerkennung, Wertschätzung. Es geht. Auch heute noch. Die Motivation, die Kraft, die Energie, die Kreativität, das Wollen, der Einsatz der MitarbeiterInnen ist das eigentliche Kapital.
Wollt Ihr überhaupt mündige Mitarbeiter? Im alten Rom schlug ein Senator vor, alle Sklaven zu kennzeichnen. Der Kaiser winkte ab: Wenn sie merken wie viele sie sind, werden sie gefährlich.
Die Eigenheit des Sir John Franklin, dem Entdecker der Nordwestpassage glich mehr einer Behinderung. Er war extrem langsam und war sich dieser Tatsache auch bewusst. Also ging er auch bewusst damit um.
Seine Strategie war Zeit zu gewinnen: Er lernte alles auswendig und legt sich ein Repertoire an möglichen Antworten an. Dann überlegte er. Lange, ohne Druck und immer so lange, bis er die richtige Entscheidung fällen konnte, nach dem Motto: Wollen Sie eine schnelle Lösung oder eine gute?
Sven Nadolny erzählt in seinem Roman folgende Begebenheit:
Ein Teil der Schiffsbesatzung hatte auf dem Packeis in dichtem Nebel die Orientierung verloren. Kein wusste mehr, wo sich das Schiff befand. Die Offiziere bestanden darauf, sich sofort auf den Weg zu machen, um nicht zu erfrieren. Der Kapitän und Protagonist des Romans, Sir John Franklin, widersetzte sich und dachte nach, sehr sehr lange. Schließlich befahl er, alle halbe Stunde einen Schuß aus einem der Gewehr abzufeuern. Es dauerte lange, bis die Antwort vom Schiff kam. Warum? Die Gruppe befand sich auf einer riesigen Eisscholle, die sich um die eigene Achse drehte. Wären sie sofort aufgebrochen wäre es wie ein 6er im Lotto gewesen, das Schiff zu finden.
Sir John Franklin wurde später Gouverneur von Tasmanien und entdeckte als erster die Nord-West-Passage, die mittlerweile klimabedingt sogar passierbar geworden ist.
Zitat von Sir John Harvey-Jones, amerikanischer Unternehmer
Mitarbeitern fehlt es oft an wichtigen Kernkompetenzen. Nicht, weil sie nicht können, sondern weil sie unmotiviert sind. Deutschland ist immer noch eine Servicewüste.
Wer ist verantwortlich für meine Motivation? Wenn ich auf andere warte, damit die mich motivieren, kann ich lange warten. Ich könne aber auch bei mir selber anfangen, mir Ziele setzen, mich engagieren und schauen, wie ich im Unternhmen vorankomme.
Gerade das Einfache gut machen ist eine Kunst, die zu erlernen sich lohnt.
Lt. Gallup engagieren sich nur 16 % aller ArbeitnehmerInnen in Deutschland wirklich für ihr Unternehmen, sind loyal, produktiv und empfinden ihre Arbeit als befriedigend. Die große Mehrheit wird bei nächster Gelegenheit kündigen. 15 % sind sogar “aktiv unengagiert”, fand man heraus.
Welch eine Verschwendung
Mit den Wölfen heulen, System “D” oder selber Verantwortung übernehmen und für sich selbst das maximale herausholen:
> Selbstmanagement, Selbstorganisation (Office Excellence)
> Ziele setzen
> Was kann ich ganz konkret für meinen Chef/mein Unternehmen tun
Machen Sie sich unentbehrlich!
Hier ein Zitat von Victoria Beckham:
Mein Leben zeigt, wie man eine Persönlichkeit sein kann, ohne herausragend talentiert zu sein und die richtigen Leute zu kennen, ohne außergewöhnlich hübsch und besonders intelligent zu sein.”
Einseitiges Mittelmaß + richtige Strategie = Erfolg
Strategie heißt nichts anderes, als die vorhandenen (psychischen und physischen) Kräfte auf ein langfristiges Ziel hin zu konzentrieren. Einen Nagel können Sie nur wegen seiner Form UND seiner Spitze einschlagen. Dadurch entwickelt er seine maximale Kranft, die er auf einen kleinen Punkt konzentriert.
Ebenso: Brennglas.
Vor allem Dank Uli Höneß steht der FCB da, wo er jetzt steht.
Die Bayern haben ein Image: arrogant, verhasst, beneidet, selbstbewusst, laut, schillernd = Profil. Ein Profil fällt auf, hebt sich ab. Und: Auch negative Nachrichten sind Nachrichten.
Wenn Sie durch den Richard-Stauss-Tunnel in München fahren sehen Sie links und rechts an den Wänden tausende von Kacheln. Die sind alle gleich. Oder fällt Ihnen, noch dazu im Vorbeifahren, irgendeine besonders auf? Welcher Baum im Wald fällt Ihnen auf? Welcher Fisch in einem Aquarium.
Selbst Hässlichkeit hebt sich ab. Susan Boyles und Paul Pott, die (englischen?) Kandidaten des DSDS-Pendants.
Schärfen Sie Ihr Profil. Profil bringt Aufmerksamkeit und Erfolg.
Gilt für Karriere und Vertrieb.
Ich höre schon den Aufschrei. Ich doch nicht. Ich brauch so was nicht. Ich arbeite nach Gefühl, aus dem Bauch heraus. Ergebnis: Müdigkeit, Verzettelung, Burnout, durchschnittliche Ergebnisse, Verwirrung. Die Lösung?
Selbstmanagement und Selbstorganisation:
1. Der Unterbau: Was ist mir persönlich wichtig (Familie, Beruf, Karriere, Finanzen, Weiterbildung/Wachstum, Hobbies, Freunde)
2. Die Zeitschiene (Strategie): Sicht aktuell (Jahr 0), Sicht kurzfristig (Jahr 1), Sicht mittelfristig (Jahr 3), Sicht langfristig (Jahr 5); im Vertrieb siehe Artikel “Focus the 5″, Lebensziel (Übung: Grabrede)
3. Taktik: was ist dringend, was ist wichtig? Wochenplanung, Aufgabenplanung, Proritäten setzen, Wochenabgleich; Pareto-Prinzip
Wenn Sie jeden Tag nur EINE sehr wichtige Aufgabe planen und erledigen haben Sie am Jahresende ohne Stress 200 mal konkret für Ihren Erfolg gearbeitet.
Wenn Sie jeden Tag 10 “wichtige” Aufgaben planen, erledigen Sie: keine richtig.