Problem-Knacker – Der Schlüsseldienst für Ihr Hirn

Sir John Franklin: Mit einseitigem Mittelmaß zum Erfolg

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Die Eigenheit des Sir John Franklin, dem Entdecker der Nordwestpassage glich mehr einer Behinderung. Er war extrem langsam und war sich dieser Tatsache auch bewusst. Also ging er auch bewusst damit um.

Seine Strategie war Zeit zu gewinnen: Er lernte alles auswendig und legt sich ein Repertoire an möglichen Antworten an. Dann überlegte er. Lange, ohne Druck und immer so lange, bis er die richtige Entscheidung fällen konnte, nach dem Motto: Wollen Sie eine schnelle Lösung oder eine gute?

Sven Nadolny erzählt in seinem Roman folgende Begebenheit:

Ein Teil der Schiffsbesatzung hatte auf dem Packeis in dichtem Nebel die Orientierung verloren. Kein wusste mehr, wo sich das Schiff befand. Die Offiziere bestanden darauf, sich sofort auf den Weg zu machen, um nicht zu erfrieren. Der Kapitän und Protagonist des Romans, Sir John Franklin, widersetzte sich und dachte nach, sehr sehr lange. Schließlich befahl er, alle halbe Stunde einen Schuß aus einem der Gewehr abzufeuern. Es dauerte lange, bis die Antwort vom Schiff kam. Warum? Die Gruppe befand sich auf einer riesigen Eisscholle, die sich um die eigene Achse drehte. Wären sie sofort aufgebrochen wäre es wie ein 6er im Lotto gewesen, das Schiff zu finden.

Sir John Franklin wurde später Gouverneur von Tasmanien und entdeckte als erster die Nord-West-Passage, die mittlerweile klimabedingt sogar passierbar geworden ist.

Es erschreckt mich, dass Ethik nur als Vertiefungsfach an der Harvard Business School gewählt werden kann

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Zitat von Sir John Harvey-Jones, amerikanischer Unternehmer

Ungenügende Kundenorientierung, kaum Leistungsbereitschaft und mangelnde Eigenverantwortung

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Mitarbeitern fehlt es oft an wichtigen Kernkompetenzen. Nicht, weil sie nicht können, sondern weil sie unmotiviert sind. Deutschland ist immer noch eine Servicewüste.

Wer ist verantwortlich für meine Motivation? Wenn ich auf andere warte, damit die mich motivieren, kann ich lange warten. Ich könne aber auch bei mir selber anfangen, mir Ziele setzen, mich engagieren und schauen, wie ich im Unternhmen vorankomme.

Gerade das Einfache gut machen ist eine Kunst, die zu erlernen sich lohnt.

Mangelware Motivation

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Lt. Gallup engagieren sich nur 16 % aller ArbeitnehmerInnen in Deutschland wirklich für ihr Unternehmen, sind loyal, produktiv und empfinden ihre Arbeit als befriedigend. Die große Mehrheit wird bei nächster Gelegenheit kündigen. 15 % sind sogar “aktiv unengagiert”, fand man heraus.

Welch eine Verschwendung

Mit den Wölfen heulen, System “D” oder selber Verantwortung übernehmen und für sich selbst das maximale herausholen:

> Selbstmanagement, Selbstorganisation (Office Excellence)

> Ziele setzen

> Was kann ich ganz konkret für meinen Chef/mein Unternehmen tun

Machen Sie sich unentbehrlich!

Posh Spice / Victoria Beckham : Mit Mittelmaß zum Megastar

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Hier ein Zitat von Victoria Beckham:

Mein Leben zeigt, wie man eine Persönlichkeit sein kann, ohne herausragend talentiert zu sein und die richtigen Leute zu kennen, ohne außergewöhnlich hübsch und besonders intelligent zu sein.”

Einseitiges Mittelmaß + richtige Strategie = Erfolg

Strategie heißt nichts anderes, als die vorhandenen (psychischen und physischen) Kräfte auf ein langfristiges Ziel hin zu konzentrieren. Einen Nagel können Sie nur wegen seiner Form UND seiner Spitze einschlagen. Dadurch entwickelt er seine maximale Kranft, die er auf einen kleinen Punkt konzentriert.

Ebenso: Brennglas.

FC Bayern Hollywood – gutes Marketing

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Vor allem Dank Uli Höneß steht der FCB da, wo er jetzt steht.

Die Bayern haben ein Image: arrogant, verhasst, beneidet, selbstbewusst, laut, schillernd = Profil. Ein Profil fällt auf, hebt sich ab. Und: Auch negative Nachrichten sind Nachrichten.

Wenn Sie durch den Richard-Stauss-Tunnel in München fahren sehen Sie links und rechts an den Wänden tausende von Kacheln. Die sind alle gleich. Oder fällt Ihnen, noch dazu im Vorbeifahren, irgendeine besonders auf? Welcher Baum im Wald fällt Ihnen auf? Welcher Fisch in einem Aquarium.

Selbst Hässlichkeit hebt sich ab. Susan Boyles und Paul Pott, die (englischen?) Kandidaten des DSDS-Pendants.

Schärfen Sie Ihr Profil. Profil bringt Aufmerksamkeit und Erfolg.

Selbstorganisation: Kreatives Chaos ist Verschwendung

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Gilt für Karriere und Vertrieb.

Ich höre schon den Aufschrei. Ich doch nicht. Ich brauch so was nicht. Ich arbeite nach Gefühl, aus dem Bauch heraus. Ergebnis: Müdigkeit,  Verzettelung, Burnout, durchschnittliche Ergebnisse, Verwirrung. Die Lösung?

Selbstmanagement und Selbstorganisation:

1. Der Unterbau: Was ist mir persönlich wichtig (Familie, Beruf, Karriere, Finanzen, Weiterbildung/Wachstum, Hobbies, Freunde)

2. Die Zeitschiene (Strategie): Sicht aktuell (Jahr 0), Sicht kurzfristig (Jahr 1), Sicht mittelfristig (Jahr 3), Sicht langfristig (Jahr 5); im Vertrieb siehe Artikel “Focus the 5″, Lebensziel (Übung: Grabrede)

3. Taktik: was ist dringend, was ist wichtig? Wochenplanung, Aufgabenplanung, Proritäten setzen, Wochenabgleich; Pareto-Prinzip

Wenn Sie jeden Tag nur EINE sehr wichtige Aufgabe planen und erledigen haben Sie am Jahresende ohne Stress 200 mal konkret für Ihren Erfolg gearbeitet.

Wenn Sie jeden Tag 10 “wichtige” Aufgaben planen, erledigen Sie: keine richtig.

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