Problem-Knacker – Der Schlüsseldienst für Ihr Hirn

Was wirklich zählt – eine Geschichte

Freitag, 19. März 2010 von reinhard_hartl

Ein Professor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als seine Vorlesung gebann, nahm er ein großes Gefäß und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Gefäß voll sei. Sie stimmten alle zu. Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Gefäß und schüttelte dieses leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der großen Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Gefäß jetzt voll sei. Sie stimmten zu und lächelten in sich hinein.

Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete sie in das Gefäß. Der Sand füllte die letzten Zwischenräume. “Nun”, sagte der Professor zu seinen Studenten: “Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Gefäß wie Ihr Leben ist!

Die großen Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Gesundheit, Ihr Körper, Ihre Seele, Ihre Familie, Ihre Freunde – Dinge die, wenn alles andere wegfiele und nur diese übrig blieben – sie Ihr Leben immer noch erfüllen würden.

Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben – wie z.B. Handy, Fernsehen, Kino, Essen gegen oder Partys.

Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die großen Steine oder die Kieselsteine. So ist es auch in Ihrem Leben: Wenn Sie all Ihre Energie für die kleinen Dinge im Leben aufwenden, haben Sie für die großen Dinge keine Energie mehr.

Achten Sie zuerst auf die großen Steine – sie sind es, die wirklich zählen! Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Familie oder Ihre Freunde, achten Sie auf Ihren Körper, Ihre Seele und Ihre Gesundheit. Vieles was im Alltagsleben “so wichtig” erscheint und viel Zeit und Aufmerksamkeit bindet, … ist in Wirklichkeit … nur Sand.!”

Haben wir ein ge-fülltes oder ein er-fülltes Leben?

Office Excellence – Prozesse im Griff?

Mittwoch, 10. März 2010 von reinhard_hartl

Laut einer Studie des Fraunhofer-Institutes liegt die Produktivität  in deutschen Büros bei nur 61%.

An der Wertschöpfung sind sie nur zu 1% beteiligt.

Gleichzeitig sind sie für 70% der Reklamationen verantwortlich.

Gleichzeitig fühlen sich immer mehr Menschen in der Verwaltung überfordert und klagen über Burnout.

Office Excellence ist ein Standard, der auf den in der Produktion bewährten Kaizen-Methoden basiert. Entlastung durch kürzere, effektive Wege, schlanke und einheitliche Ablagesysteme, effiziente Kommunikation im Team und Team übergreifend, Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz usw. Es geht ja schon allein dadurch Zeit verloren, wenn ich nachdenke, welchen Kugelschreiber ich verwende. Es werden sogar Kulis mit leeren Minen aufgehoben. Die kommen nie mehr zum Einsatz. Und viele weitere Kleinigkeiten stürzen die Menschen ins Chaos und es muss immer mehr Energie aufgewendet werden, dieses zu verwalten.

Der Platzhirsch auf dem Gebiet ist das Haus Macils in Stuttgart  http://office-excellence.com/ aber sehr teuer. Dafür sitzt man mit Größen wie VW, Bosch und Siemens am runden Tisch. Kosten p.a. ca. 40.000 Euro.

Sehr viel günstiger und besser weil individueller (groß zu groß, KMU zu KMU) ist www.ideenmanagerakademie.de . Da Seminare Erfahrungs gemäß nicht nachhalten und nach spätestens 3 Tagen ohne Anwendung der Inhalte zu fast 100% verpuffen, würde sich ein Strategie-Arbeitskreis anbieten, der sich 2-3 Mal jährlich trifft, über Erfolge, Misserfolge und Ideen berichtet und sich gegenseitig befruchtet. Beraten Sie sich einfach selber! Billiger und besser geht nicht.

Info. für Technologie-KMU

Mittwoch, 10. März 2010 von reinhard_hartl

Empfehlen kann ich die Seite:

http://www.mittelstandswiki.de/Hauptseite

Bietet aktuelle und wichtige Themen rund ums Thema Mittelstand.

Fachkräftemangel 2020 – eine Frage wirtschaftlichen Überlebens

Dienstag, 09. März 2010 von reinhard_hartl

Der Fachkräftemangel ist seit Jahren in aller Munde, allein so richtig groß ist der Leidensdruck noch nicht. Grüße vom Boiled-Frog :-) Eben weil der Prozess schleichend statt findet, bemerkt man ihn nicht. Es braucht immer mehr Einsatz, nur um immer mehr Angemessenes zu bekommen. Wir lernen, mit der Angemessenheit zu leben.

Die Anwerbung der Besten der Besten wird keine Frage des Standortes sein. Auch keine Frage des Wachstums. Sondern schlichtweg eine Frage des Überlebens. Konkurrenzfähig bleibt nur der, der die Besten der Besten für sich gewinnt. Und auch das allein wird nicht reichen. Es wird ein Umdenken statt finden, zwangsläufig, und die entstehenden Lücken werden u.a. organisatorisch gekittet werden, z.B. durch eine andere Arbeitsteilung und angepassten Prozessen.

Für den Arbeitsmarkt 2020 sehe ich folgende Megatrends.

1. Mosaik statt Puzzles:

Das westliche Unternehmen denkt in Puzzles. Sie sucht das passgenaue Gegenstück, das genau in das Anforderungsprofil passt. Das fernöstliche Unternehmen denkt in Mosaik. Sobald sie etwas Ansprechendes findet überlegt sie, wie sie es am Besten verwendet. Sollte es nötig sein, es zu veredeln, wird das so passieren, dass der Charakter und die Persönlichkeit mindestens erhalten bleiben oder wie ein Diamant durch einen fachmännischen Schliff überragend strahtl. Wir werden nach Talenten und Potenzialen suchen müssen und nicht nach Abschlüssen und Zertifikaten, um dann zu sehen, wie das Potenzial für das eigene Unternehmen am Besten zur Geltung kommt.

2. Lebenslang lernen:

Alles Gelernte ist nur eine Basis, die es zukünftig immer wieder Punkt genau, Projekt bezogen und Tages aktuell upzudaten ist. E-learning, virtuelle Akademien, 24/7-lernen, unabhängig von Zeit und Ort . . .

3. Virtuelle Arbeitsplätze:

Wie antiquiert und verstaubt sich das Wort “Telearbeitsplatz” anhört und es ist gerade mal 10-15 Jahre her, als es in aller Munde war. Virtuelle Konferenzen, Projektmeetings im virtuellen Raum, virtuelle Präsentationen, Webinare . . . Das ist jetzt schon Realität und kann zukünftig ein Gestaltungsinstrument für die firmeneigene Personlapolitik sein.

4. Frauen an die Macht:

Auch bedingt durch > 3., den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und dem eklatanten Mangel an weiblichem Denken in der Welt werden Mütter wieder problemlos Arbeit finden.

5. Teilqualifikation und Integration:

Jeder 14. Deutsche hat mittlerweile einen Migrationshintergrund (oder jeder 7.?). Egal. Das was jetzt an Rohstoff Brach liegt, weil wir es gesellschaftspolitisch nicht geschafft haben für eine vernüfntige Integration zu sorgen, wird in Zukunft überragend wichtig werden. Wir müssen nur > 1. die Potenziale erkennen, fördern, ausbauen und ausschöpfen. Punkt.

6. Dynamisierung des Arbeitsmarktes durch Deregulierung:

Auch die Gewerkschaften werden erkennen, dass es in Zukunft nicht mehr möglich sein wird, Arbeitsplätze lebenslang abzusichern. Flexiblisierung + Absicherung = siehe Dänemark. Es wird beides gehen müssen und bezahlbar sein. Wenn wir alle vorhandenen gesellschftlichen Potenziale ausschöpfen.

7. Die “Alten” 50++ . . .

. . . werden wieder gefragt sein. Siehe Mosaik, siehe Potenziale usw.

Das alles und noch viel mehr, können wir sehen, wenn wir den schleichenden Untergang erkennen und uns SCHNELL anpassen

3 Phänomene auf dem Arbeitsmarkt

Dienstag, 09. März 2010 von reinhard_hartl

Der Boiled-Frog-Effekt lässt grüßen. Der Wandel auf dem Arbeitsmarkt ging schleichend vor sich. Die Auswirkungen sind offensichtlich und allgemein bekannt, aber nur allgemein. Nur Wenige glauben oder wissen, dass diese Dinge mit einem selber zu tun haben. Die allerdings, die die Auswirkungen am eigenen Leib verspüren, wissen, was gemeint ist.

Phänomen 1 Die Burnout-Gesellschaft:

Krankenkassen, Rentenkassen und Berufsgenossenschaften schlagen Alarm. Klar, denen geht es als Erste ans Portemonnaie. Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz nehmen immer mehr zu. Immer mehr Frühverrentungen haben als Ursache eine psychsiche Erkrankung. Die grundlegende Ursache ist Angst. Angst vor dem Jobverlust, Angst vor der Zukunft, Angst vor Überforderung, Angst nicht mehr mithalten zu können. Diese Ängste beeinträchtigen die Fähigkeit, das was um einen herum geschieht (Kontext) richtig und realistisch wahr zu nehmen und zu bewerten. Das wiederum lähmt und das gleiche Pensum strengt plötzlich viel mehr an als vorher. Der Stress nimmt zu, es passieren Fehler, man vergisst Dinge, ist unkonzentriert, schläft schlecht, fühlt sich müde und ausgelaugt usw. usw. usw. Ein klassischer Teufelskreis. Am Ende Kollaps, Angst- und Panikattacken, Pillen, Psychopharmaka und viele falsche Behandlungen, weil die psychische Erkrankung oft nicht erkannt wird und deshalb die physischen Symptome behandelt werden.

Phänomen 2 Der Jugendwahn:

Mit 40+ spätestens 50+ gehört man arbeitstechnisch schon zum alten Eisen? Oft scheint es so. Die Jüngeren sind besser ausgebildet und am Stand der Technik, sind frischer, unbekümmerter, dynamischer und machen so mangelnde Erfahrung wett. Sie sind weniger krank und insgesamt leistungsfähiger. Und die Betroffenen wissen: Schauen Sie auf meinen Jahrgang, ich habe ja keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt.

Phänomen 3 Langzeitarbeitslose:

Die Hartz-IV-Gesellschaft, Menschen ohne Perspektive; auch die sterben den Boiled-Frog-Effekt und resignieren. Sie haben das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden. Zu Viele.

Die Tatsache, dass Eure Zeit wieder kommen wird, mag ein schwacher Trost sein. Da liegen locker noch 5 – 10 Jahre dazwischen.

US-Präsident Barack Obama im freien Fall: Pflege der Details

Samstag, 06. März 2010 von reinhard_hartl

Kaum ein frisch gebackener US-Präsident ging jemals mit so hohen Umfragewerten in sein Amt. Und noch keiner stürzte in der Gunst der Bevölkerung so schnell so tief ab. Die Gründe? Dass die Menschen weltweit in ihm den Heilsbringer sahen und fast religiös verehrten,  dafür kann er nichts. Aber er hat alle in ihren Erwartungen gelassen, er wäre ihr Retter: Afroamerikaner, Latinos, Lesben, Schwule, Arbeitslose, Obdachlose usw. Diese Erwartungen wurden bisher enttäuscht.

Neben den politischen Großbaustellen wie Afghanistan, staatliche Gesundheitsvorsorge, Wirtschaftskrise, Überschuldung und Arbeitslosigkeit fielen mir persönlich einige Kleinigkeiten auf, die den Hochglanzlack etwas ankratzten. Ich gehe deshalb darauf ein, weil die Pflege der Details ein elementares Vertriebsthema ist.

1. Obama verkündete öffentlich, dass er noch nie getwittert hätte. Um in Twitter seine Tweets zu schreiben, hätte er einfach zu große Hände. Während seines Wahlkampfes wurden zigtausende von Tweets unter seinem Namen verschickt, wohl durch einen exzellent organisierten großen Stab an Helfern. Vor allem die jungen Menschen waren etwas betroffen.

2. Auf seine bescheidenen Künste im amerikanischen Volkssport angesprochen antwortete er in Jay Leno’s Late Night Show, er hätte geübt und das wäre wie bei den Paralympics gewesen. Und hat sich sofort auf die Lippen gebissen. Peinlich.

3. Symptomatisch vielleicht im Rückblick der Versprecher beim Amtseid. Eine Reporterin nannte er “Schätzchen”. Kanye West nanne er einen Idioten usw.

Man achte auf die Pflege der Details, gerade die Kleinigkeiten fallen auf.

Sales Excellence – Sales Efficiency : Der Königsweg im Vertrieb

Samstag, 06. März 2010 von reinhard_hartl

Ich muss Sie gleich enttäuschen: Königsweg heißt nicht Patentrezept. Alle Verkaufsbücher, alle Trainer und Seminaleiter möchten Ihnen das “verkaufen”. Es stimmt nicht. Es geht hier nicht um Faszinazion, Strohfeuer und Tschakaaaah. Der Königsweg im Vertrieb heißt: Normalität und Ordnung. Langweilig? Finde ich nicht. Warum glauben Sie ist Burnout so stark auf dem Vormarsch? EIN Grund heißt Verzettelung, privat und beruflich. Hier geht es um Nachhaltigkeit. Wenn Sie nachhaltigen Erfolg haben wollen, müssen Sie sich auch so verhalten. Nicht Stopp-and-Go, sondern langfristig ausgerichtet und fest verwurzelt.

Normalität und Ordnung. Tasten wir uns ran. Was macht Sie als Verkäufer aus? Wie sieht Ihr “Paket” aus?

1. Sie selbst mit Ihrem Charakter, Ihrer Persönlichkeit, Ihrer Ausstrahlung, Ihrer Erfahrung, Hobbies, Erfolge, Misserfolge, Umfeld (Bekannte, Verwandte, Freunde, Vereine usw.)

2. Ihr Unternehmen: Branche, Standorte, Abteilungen, Management usw.

3. Ihr Produkt/Dienstleistung.

Möchten Sie das alles als getrennte, von einander unabhängige Bereiche sehen? Geht nicht. Damit Ihre Misserfolge die anderen Bereiche nicht kontaminieren und Ihre Erfolge aber deren Treibstoff sind, brauchen Sie Ordnung und Ordung bedeutet Professionalität.

1. Führung und Management: Wir haben gelernt zu managen, aber nicht, uns persönlich zu führen. Was ist der Unterschied? Stellen Sie sich vor, Sie wären in Frankfurt und hätten einen Stadtplan von Düsseldorf. Wenn Sie sofort anfangen zu managen, werden Sie ein völlig unbrauchbares Tool haben und es nicht bemerken. Anstrengend und frustrierend. Wenn Sie die Führung übernehmen, verschaffen Sie sich einen Überblick (Aussichtsturm) und orientieren sich. Entweder ist die Stadt falsch oder der Plan. Wobei die Führung schon weit vor der “Krise” hätte beginnen können. Statt überstürzt aufzubrechen und das Falsche einzupacken, in Ruhe vorbereiten und planen.

2. Selbstmanagement als Basis für Ihre Ökologie (die Lehre vom – hoffentlich – ausgeglichenen Haushalt): Dazu gehört ein gutes Stimmungsmanagement. Wer gewinnen will, muss auch die Erfahrung von Niederlagen machen. Erkennen Sie wann Sie gut und wann Sie schlecht drauf sind. Sorgen Sie für Ausgleich, Schlaf, Ernährung, Bewegung, Entspannung. Familie und Beruf werden es Ihnen danken.

3. Selbstorganisation: Planen Sie Ihre Woche. Das ist die ideale Planungseinheit. Aus Ihren langfristigen Zielen leiten Sie jeden Tag Ihre Aktionen ab. Wenn Sie jeden Tag nur eine einzige ganz wichtige Aufgabe planen und erledigen, haben Sie am Jahresende 200 für Ihren Erfolg relevante Aufgaben erledigt. Planen Sie jeden Tag 10 Aufgaben ein und 20 als Reserve, für den Fall, dass Sie dazu kommen, erledigen Sie: Keine richtig. Übrigens sind Ziele keine Wünsche oder Pläne. Pläne sind eine Vorausschau und die Erreichbarkeit hängt von vielen Faktoren ab, die wir meist nicht beeinflussen können. Ziele dagegen sind richtigerweise so formuliert, dass sie herausfordernd und aus eigener Kraft zu erreichen sind.

Langweilig vielleicht, aber genau das bringt Ihnen regelmäßig die Erfolgserlebnisse, die Sie so dringend brauchen. Wofür leben wir? Ich glaube für Anerkennung.

Putzfrau oder Akademiker: JEDE/R kann sich positionieren

Samstag, 06. März 2010 von reinhard_hartl

Und sollte es auch. Im Haifischbecken Arbeitsmarkt kann es jeden treffen: Insolvenzen, Stellenabbau, Wirtschaftskrise, Standortschließungen, Standortverlagerungen, ein neuer Investor, ein neues Management usw.

Jede/r sollte sich wirklich dranmachen sein eigenes, persönliches, individuelles Karrieremarketing zu starten.

Kern dieser Arbeit: Schaffen und schärfen Sie Ihr Profil. Sorgen Sie dafür, dass Sie auffallen, dass man Sie wahrnimmt, wie man Sie wahrnimmt, dass man Sie erkennt. Schaffen Sie Ihre eigene Marke, werden Sie unverwechselbar und prägnant. Die Mutter aller Fragen wie?

Die Vorgehensweise ist recht einfach: Im Prinzip reicht Ihr Lebenslauf, der Ihr Leben von der Schule über Ihre private Seite bis hin zum beruflichen Werdegang beschreibt. Lebensläufe sind nicht immer geradlinig, es gibt Unebenheiten, die man dadurch glätten kann, dass man den roten Faden, den Schwerpunkt, den Kurs herausarbeitet.

Ich hatte gestern ein Online-Coaching über Skype. Ich nenne es Sparring. Die erste Bestandaufnahme ergab folgendes:

Vertrieb – IT – Storage-Software – früher Hardware – Englisch verhandlungssicher. Das klingt alles noch recht allgemein und unser Sparring kam leicht ins Stocken. Als wir uns dann die Bälle gegenseitig zuspielten kamen recht interessante Dinge zum Vorschein:

IT + web 2.0 + Englisch + Vertrieb = weltweite Handelsplattform z.B. für Startup-Unternehmen aus den Staaten oder China. Das neue Element war hier “web 2.0″

Storage könne in ein paar Jahren durch technischen Fortschritt und Preisverfall beliebig werden. Lösung:

Grundbedürfnisse von Unternehmen: Datenschutz, Datensicherheit, Datenverfügbarkeit, papierlose Ablage, physischer Verfall von Datenträgern, Datenmanagement etc. + Software + Vertrieb + Englisch = Positionierung.

Und so weiter und so weiter.

Raus aus der Beliebigkeit, um attraktiv zu werden für den Arbeitsmarkt. Mit Ihrer Positionierung können Sie sich gezielt bei einer ganz konkreten Zielgruppe von Unternehmen präsentieren, indem Sie sich UND Ihre Lösung anbieten.

Positionierung auf dem Arbeitsmarkt: Vom Bademeister zum Maschinenbauer

Donnerstag, 04. März 2010 von reinhard_hartl

Aussiedler, Anfang 30, Familienvater, Arbeit suchend.

Ich brachte ihn als Produktionshelfer unter und erzählte ihm, dass ich meinen Dienst-BMW auf Grund von Aquaplaning an die Leitplanke gesetzt hätte: Totalschaden.

“Was kostet der. Den kauf ich Dir ab!” Das Auto war total hin. Die Antriebswelle lag 300 m vom “Landeplatz” entfernt und in der Mitte hatte der Wagen einen deutlichen Knick. Es stellte sich heraus, dass er und ein paar Kumpels eine kleine Werkstatt hatten und Autos instand setzten.

Daraufhin brachte ich ihn bei einem Sondermaschinenbauer unter, wo er vom Monteur zum Arbeitsvorbereiter aufstieg. Meine Meisterleistung in diesem Fall bestand darin, das vorhandene und erkannte Potenzial zu “verkaufen”.

Positionierung auf dem Arbeitsmarkt: Hartz-IV-Empfängerin

Donnerstag, 04. März 2010 von reinhard_hartl

Die junge Dame, Anfang 20, ohne Ausbildung, Hartz IV, ebenfalls Küchenhilfe.

Die alte Leier. Dann das Sparring:

1. Sie schreibt hobbymäßig Kriminalgeschichten.

2. Sie kennt sich mit Nahrungsmitteln aus.

Zugegeben, was mir dazu einfiel war schon etwas abenteuerlich. Wenige Tage zuvor war ich bei einem schwedischen Billigkonkurrenten von IKEA, durch starken Regen gezwungen, ins Billigrestaurant zu gehen. Das Essen war solala. Die Bedienung eine Katastrophe. Dumm, unfähig, langsam, unorganisiert und frech.

Meine Idee für die Hartz-IV-Empfängerin: Restauranttesterin bei dieser Möbelkette. Wenn sie schreiben kann (ich habe das nicht überprüft), wäre das zumindest eine Möglichkeit.

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