Problem-Knacker – Der Schlüsseldienst für Ihr Hirn

Grundkurs “richtig bewerben”

Samstag, 24. April 2010 von reinhard_hartl

Bitte stellen Sie sich vor, ein Unternehmen schreibt eine Position aus. Im Normalfall gehen 100 +xx Bewerbungen ein. Was passiert dann? Eine Assistentin wird beauftragt, die Bewerbungen zu sichten und 90 % auszusortieren. Die verbleibenden 10 % werden dem Entscheider vorgelegt, der die Unterlagen eingehend sichtet und etwa 5 – 7 Personen in die engere Wahl zieht. Dann wird angerufen, eingeladen, nochmal eingeladen und dann entschieden.

Nach welchen Kriterien aber sortiert die Assistentin die 90 % aus?

1. Optik, Sauberkeit, ordentlicher äußerer Eindruck

2. Anschreiben: Hieraus zieht sie Schlüsse bezüglich fachlicher Eignung, Gehaltsvorstellung usw.

3. Lichtbild: Aktualität, Eindruck, Professionalität

4. Lebenslauf: Lückenlos? Optik, Schlüssigkeit, logischer Aufbau

5. ARBEITSZEUGNISSE: Sie müssen vollständig vorhanden sein!

Bei der Jobsuche spreche ich lieber von Jobmarketing. Es ist in Wahrheit ein Marketingprojekt und ein Verkaufsprozess.

http://www.bewerberblog.de/?p=3718

Social web hat den Arbeitsmarkt noch nicht durchdrungen

Samstag, 24. April 2010 von reinhard_hartl

Bei aller Euphorie: Nur 4 % aller HR-Entscheider nutzen aktiv die Möglichkeiten des social web. Wer sich also – angebots- wie nachfrageseitig – NUR auf die Social Media verlässt bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Das ist wie in Japan: Eine hochmoderne Industrie aber der Tenno lebt.

Also: Nutzen Sie beides – die konventionellen Bewerbungs- und Recruitingstrategien UND die Social Media.

Und: Präsenz allein reicht nicht. Sie wollen auch gefunden werden, nicht wahr? Bitte überlegen Sie, wer sich die Arbeit macht, die Social Web- Präsenzen immer top zu pflegen. Ob wir von freiberuflichen Personalberatern sprechen oder von Personalchefs, beide haben das selbe Problem: Die Zeit!

Verbinden Sie also immer beide Strategien und verweisen immer auf Ihre Social Web Präsenzen.

http://www.secretsites.de/joblog/?p=639

Probleme lösen mit ABC-Listen von Vera F. Birkenbihl

Montag, 19. April 2010 von reinhard_hartl

17 ganz konkrete Fallbeispiele, beruflich, privat, unternehmerisch usw. werden sehr anschaulich dargestellt. Die Technik der ABC-Listen ist sehr leicht zu lernen und zu verstehen.

Auch komplexe, schwierige und hartnäckige Probleme können sich spontan ganz einfach auflösen.

http://www.bestprice-4u.de/product_info.php/cPath/76_47/products_id/64?osCsid=e413954bea82b12a1a3e539a3fb76421

Die Hidden Champions unter den Arbeitgebern

Freitag, 16. April 2010 von reinhard_hartl

Unser Arbeitsmarkt leidet unter anderem unter einem Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften. Ein Grund dafür ist die hohe Abbruchquote bei Studiengängen wie Elektrotechnik oder Maschinenbau.

Die Chancen auf einen Job sind also für Absolventen dieser Studiengänge sehr gut und sie rechnen sich natürlich auch top Chancen bei den weltweit bekannten Großkonzernen aus. Und genau hier bin ich mir nicht sicher, ob und wie zielführend diese Einstellung ist. In großen Strukturen geht man leicht unter und degeneriert zum Fachspezialisten. Lange und komplizierte Entscheidungswege, Hierarchien und Richtlinien blockieren die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung.

Ich kenne zahlreiche Hidden Champions unter den Arbeitgebern, vor allem in Süddeutschland, die darunter leiden, dass Konzerngrößen ganze Jahrgänge von der Schulbank weg rekrutieren. Obwohl diese Hidden Champions unter den Arbeitgebern sehr viel mehr zu bieten haben, u.a. auch Nachhaltigkeit und Sicherheit.

Unter diesen mittleren und großen Mittelständlern befinden sich weltweite Markt- und/oder Innovationsführer. Hier ist jede(r) mit seiner Persönlichkeit und seiner Fachkompetenz gefordert. Internationale Karrieren werden auch geboten, aber auf jeden Fall gilt: Hier ist man wer. Man wird gebraucht, gefragt, kann Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und sich optimal entfalten und entwickeln.

Besonders Unternehmen aus dem B2B-Geschäft haben über den regionalen Bekanntheitsgrad hinaus überregional nur eine begrenzte Außenwirkung. Schade. Und gerade weil ihre Anziehung auf den überregionalen Bewerbermarkt so begrenzt ist, unternehmen diese Arbeitgeber weit mehr, um gute Mitarbeiter zu finden, zu binden, zu fördern und zu entwickeln. Und vor allen Dingen werden hier die Dinge gelebt.

Wenn ich mir z.B. Maschinen- und Anlagenbauer im süddeutschen Raum anschaue: Von der reinen Mechanik gehen die Betätigunsfelder über Sensorik, Steuerung, Elektronik, Entwicklung von eigener Hard- und Software, rein bis in die Konzeption und Realisierung kompletter Fabriken mit Anlagen, Materiallflussplanung, vollautomatischen Lägern. Diese Felder bieten gewaltige Chancen auch für Berufseinsteiger und Absolventen.

Mehr zu den Themen rund ums Berufsleben: http://www.mitarbeiter-blog.de/

Crash-Lern-Methode zum Last-Minute-Lernen

Mittwoch, 14. April 2010 von reinhard_hartl

In dem hervorragenden Buch “So lernt man lernen” von Sebastian Leitner wird die Methode der Lernpatience beschrieben, die sich für folgende Situationen ausgezeichnet eignet:

1. Last Minute Lernen für Schulaufgaben, Klausuren, Examina, Abschlussprüfungen etc.

2. Komplexe und schwierige Themengebiete, z.B. die lateinischen Namen aller möglichen Pflanzen für die Abschlussprüfung von Gärtnern oder Landschaftsgärtner, aber auch die Knochen des menschlichen Körpers o.ä.

Die Vorteile:

1. Das Zergliedern, Runterbrechen und Aufschreiben des Stoffes die Karteikärtchen haben allein für sich schon einen großen Lerneffekt.

2. Der Pool von immer max. 30 Kärtchen ist überschaubar und relativ leicht verdaulich.

Tipp: Kaufen Sie sich neue Karteikärtchen in der Größe DIN A 8. Für mich ist das die optimale Größe.

Zum Thema Lernen siehe auch: http://ldl.mixxt.de/networks/blog/index

Entscheidungshilfe durch PMI

Dienstag, 13. April 2010 von reinhard_hartl

Sollte Sie einmal  in der misslichen Lage sein, unter Zeitdruck eine Entscheidung treffen zu müssen, empfehle ich Ihnen die PMI-Methode von Edward de Bono, dem Entwickler des lateralen Denkens.

So einfach und schnell diese Methode ist, so wirksam ist sie auch. Wichtig ist es, dass Sie diesen Ablauf einhalten:

1. Sammeln Sie in ZUERST 90 Sekunden lang alle positiven Aspekte zur Situation.

2. Sammeln Sie DANN in 90 Sekunden lang alle negativen (minus) Aspekte.

3. Sammeln Sie SCHLIEßLICH 90 Sekunden lang alle Aspekte, die Ihnen interessant erscheinen.

Sie erziehen sich dadurch, sich von vorgefassten Meinungen oder Bauchgefühl zu lösen und eine Situation in kurzer Zeit von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Ein wunderbares, leichtes und einfaches Denkwerkzeug in allen Lebenslagen.

Didgeridoo spielen lernen

Dienstag, 13. April 2010 von reinhard_hartl

Schon immer faszinierten mich die australischen Aboriginees und besonders der geheimnisvoll-erdige Klang ihrer Didgeridoos. Weiter machte ich mir aber keine Gedanken darüber.

Vor etwa 10 Jahren las ich einen kleinen Artikel in unserer Tageszeitung, in dem über das Didge-Spielen berichtet wurde. Das Wichtigste sei die Technik der Zirkular-Atmung. Allein dieser Ausdruck mit einer für mich recht verwirrenden Grafik reichte aus mir zu vermitteln, dass das eine Technik sei, die nur die Aboriginees beherrschten. Mit Hilfe dieser Zirkular-Atmung kann das Instrument beliebig lange gespielt werden, ohne Unterbrechung.

Jahre später gab es im Rahmen eines Vertriebstrainings die Aufgabe, dass jeder Teilnehmer ein 5-minütiges Referat über sein Hobby zu halten hätte. Einer der Teilnehmer spielte Didgeridoo auf einem stinknormalen PVC-Rohr aus dem Baumarkt. Das Mundstück hatte er aus Bienenwachs geformt. Jetzt endlich kapiert ich, dass wirklich jeder lernen kann, ein Didge zu spielen.

Also, rein in den nächsten Baumarkt, PVC-Rohr gekauft und probiert. Nichts. Ich bestellte mir einen Didge-Kurs auf CD. http://www.didgman.de/nocache/Didgman+Der+Didgeridoo-Kurs+fuer+Anfaenger,w1271167378370,i1.htm ist sehr empfehlenswert.

Die ersten Töne rauszubekommen war nicht schwer. Die Zirkularatmung zu lernen dauerte allerdings Wochen. Sobald ich es konnte, wurde ich es auch nicht mehr los. Du kannst es nicht mehr verlernen, das ist wie mit dem Rad fahren.

Im Prinzip funktioniert diese Atemtechnik wie ein Dudelsack. Du bläst die Wangen auf und gibst dieses Luftreservoir immer dann ab, wenn Du einatmest. Der Übergang ist so fließend, dass es keine Unterbrechung im Spiel gibt.

Fazit: Hör’ nicht auf Deine innere Stimme, die Dir sagt: Ich kann nicht!

Tipp: Kauf’ Dir ein etwa 40 mm graues PVC-Rohr aus dem Baumarkt und den Kurs von Didgeman. Ausprobieren und nicht verzweifeln. Bis Du allerdings so weit bist, das kann dauern:

http://www.youtube.com/watch?v=DC9w4KWEgJE

Instrumente und Zubehör: www.didgman.de

Kirche und Russland – Krisenmanagement im Vergleich

Dienstag, 13. April 2010 von reinhard_hartl

Hut ab vor Russland! Die Mächtigen, die gerne mal international die Muskeln spielen lassen und selbstbewusst provozieren, zeigen sich im Krisenmanagement des Flugzeugcrashes mit der polnischen Führungsriege menschlich und hochprofessionell zugleich.

Politisch absolut korrekt, ohne sich irgendeine Blöße zu geben, wird zusammen mit den Medien am Krisenmanagement gearbeitet.

Unsere katholische Kirche dagegen, verstaubt und ewig gestrig, hat die Zeichen der Zeit einfach nicht erkannt. Kommentiert wird nur, was gerade immer ans Tageslicht kommt. Die Dunkelziffer muss enorm sein. Jetzt büßt sie für die Sünden der vergangenen Jahrzehnte; vertuschen, wegsehen, verheimlichen.

Krisenbewältigung 2010: Für die Opfer beten, vergeben lernen . . . Aussagen wie die einer 60-jährigen gläubigen Katholikin zeigen, wie die Anhängerschaft speziell hier in Bayern tickt: “Priester haben geweihte Hände”.

Siehe auch: http://www.schotterblume.de/index.php?navid=10

Krisenmanagement EURO: Notfallplan für Griechenland steht

Montag, 12. April 2010 von reinhard_hartl

Die EURO-Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Krisenmanagement oder Troubleshooting sind immer die ultima ratio von Situationen und Problemen. Ich habe schon immer dafür plädiert, bei Zeiten zu handeln. Das geht allerdings nur, wenn man einen elementaren Unterschied kennt und erkennt: Was ist dringend und was ist wichtig?

Dringend ist es, einen Brand zu löschen, wichtig ist es, bei Zeiten für einen vernünftigen Brandschutz zu sorgen.

Dringend ist es, ein Leck im Boot zu stopfen, wichtig ist es bei Zeiten für eine Renovierung oder Ersatz zu sorgen.

Wenn eine Angelegenheit sofort erledigt werden muss, wird sie wichtiger, als alles andere. Auf Dauer gesehen, ist  es jedoch vielleicht überhaupt nicht wichtiger.

Vorbeugen ist besser als heulen!

Infos zum politischen Inhalt des Themas unter http://nachrichten.kukksi.de/2010/04/11/1750-i-eu-notfallplan-griechenland-bekommt-30-milliarden-euro/

Flugzeug-Crash in Polen – Krisenmanagement ist angesagt!

Montag, 12. April 2010 von reinhard_hartl

Fehler sind es, die uns weiter bringen. Versuch und Irrtum war und ist die Dynamik der Evolution.

Polens Elite aus Politik, Wirtschaft und Militär ist ausgelöscht. Warum? In vielen Ländern wie Amerika oder auch Deutschland ist es üblich, die Führungsriege getrennt reisen zu lassen. Warum versuchte die Maschine trotz Abraten durch die Fluglotsen dennoch zu landen?

Wir wünschen der polnischen Führung viel Geschick und Umsicht im Krisenmanagement und der Besetzung dieser höchstrangigen Posten. Und ein Gespür für Risiken und Prophylaxe. Wird schon gutgehen oder Augen zu und durch sind selten gute Ratgeber und keinesfalls weise.

Mehr Infos und (zum Teil sehr persönliche) Meinungen und Kommentare unter: http://www.rss-pool.net/tagesschau/268272/polen-trauert-um-praesident-kaczynski/

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