Bitte stellen Sie sich vor, ein Unternehmen schreibt eine Position aus. Im Normalfall gehen 100 +xx Bewerbungen ein. Was passiert dann? Eine Assistentin wird beauftragt, die Bewerbungen zu sichten und 90 % auszusortieren. Die verbleibenden 10 % werden dem Entscheider vorgelegt, der die Unterlagen eingehend sichtet und etwa 5 – 7 Personen in die engere Wahl zieht. Dann wird angerufen, eingeladen, nochmal eingeladen und dann entschieden.
Nach welchen Kriterien aber sortiert die Assistentin die 90 % aus?
1. Optik, Sauberkeit, ordentlicher äußerer Eindruck
2. Anschreiben: Hieraus zieht sie Schlüsse bezüglich fachlicher Eignung, Gehaltsvorstellung usw.
3. Lichtbild: Aktualität, Eindruck, Professionalität
4. Lebenslauf: Lückenlos? Optik, Schlüssigkeit, logischer Aufbau
5. ARBEITSZEUGNISSE: Sie müssen vollständig vorhanden sein!
Bei der Jobsuche spreche ich lieber von Jobmarketing. Es ist in Wahrheit ein Marketingprojekt und ein Verkaufsprozess.
http://www.bewerberblog.de/?p=3718
Bei aller Euphorie: Nur 4 % aller HR-Entscheider nutzen aktiv die Möglichkeiten des social web. Wer sich also – angebots- wie nachfrageseitig – NUR auf die Social Media verlässt bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Das ist wie in Japan: Eine hochmoderne Industrie aber der Tenno lebt.
Also: Nutzen Sie beides – die konventionellen Bewerbungs- und Recruitingstrategien UND die Social Media.
Und: Präsenz allein reicht nicht. Sie wollen auch gefunden werden, nicht wahr? Bitte überlegen Sie, wer sich die Arbeit macht, die Social Web- Präsenzen immer top zu pflegen. Ob wir von freiberuflichen Personalberatern sprechen oder von Personalchefs, beide haben das selbe Problem: Die Zeit!
Verbinden Sie also immer beide Strategien und verweisen immer auf Ihre Social Web Präsenzen.
http://www.secretsites.de/joblog/?p=639