Beide Methoden sind sich ähnlich, keine ist besser oder schlechter als die andere, Ziel führend und höchst effektiv sind beide.
Die http://imgriff.com/2008/06/04/die-walt-disney-strategie/ beschreibt nach dem Best Practice Prinzip die erfolgreiche Methode eben dieses Walt Disnea, Entscheidungen richtig gut vorzubereiten und zu richtig und gut treffen. Sie ist auch im NLP fest verankert. Du beginnst mit der Rolle des Träumers, der sich das Projekt und das Ergebnis in den schillerndsten Farben vorstellt, genau so, wie es sein sollte. Anschließend betrachtest Du alles mit den Augen des realisten, der die einzelnen Punkte auf Zahlen-Daten-Fakten abklopft und bewertet. Als drittes nimmst Du die Position des Kritikers ein, der sich in jeder Phase fragt, ob die Angelegenheit überhaupt durchgeführt und zum Erfolg gebracht werden kann.
Idealerweise nimmst Du jeweils einen anderen Platz ein, um die drei Rollen wahrzunehmen.
Meistens wirst Du nach der ersten Runde noch nicht zu einem Ergebnis kommen, also das ganze nochmal: Träumer-Realist-Kritiker-Träumer-Realist-Kritiker-Träumer. . ., so lange, bis das Ergebnis stimmig ist.
Die Six Hat Thinking® Methode vom Begründer des lateralen Denkens Edward de Bono, differenziert mehr. Die 6 verschieden farbigen Hüte repräsentieren wieder verschiedene Blickwinkel:
blau = Rahmen, Thema, Rahmenbedingungen
weiß = Fakten, nur verifizierbare, glasklare, nachvollziehbare und beweisbare Fakten
rot = Emotionen, Gefühlslage
grün = Kreativmodus, spinnen, fabulieren, quer denken, Ideen sammeln
gelb = positive Betrachtung der Angelegenheit
schwarz = negative, kritische Betrachtung der Angelegenheit
Der Clou liegt darin, dass JEDER in der Gruppe zur selben Zeit die selbe Rolle einnehmen muss. Jeder wird dadurch gezwungen, seine angestammte Rolle zu verlassen und ein und die selbe Sache aus 6 verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Einsatzmöglichkeiten:
Meetings, Besprechungen, Konferenzen, Projektmeetings
Recruiting, Interviews, Assessment Centers, Auswahlverfahren
Konfliktmanagement, Mediation
Führung, Kommunikation
In dem hervorragenden Buch “So lernt man lernen” von Sebastian Leitner wird die Methode der Lernpatience beschrieben, die sich für folgende Situationen ausgezeichnet eignet:
1. Last Minute Lernen für Schulaufgaben, Klausuren, Examina, Abschlussprüfungen etc.
2. Komplexe und schwierige Themengebiete, z.B. die lateinischen Namen aller möglichen Pflanzen für die Abschlussprüfung von Gärtnern oder Landschaftsgärtner, aber auch die Knochen des menschlichen Körpers o.ä.
Die Vorteile:
1. Das Zergliedern, Runterbrechen und Aufschreiben des Stoffes die Karteikärtchen haben allein für sich schon einen großen Lerneffekt.
2. Der Pool von immer max. 30 Kärtchen ist überschaubar und relativ leicht verdaulich.
Tipp: Kaufen Sie sich neue Karteikärtchen in der Größe DIN A 8. Für mich ist das die optimale Größe.
Zum Thema Lernen siehe auch: http://ldl.mixxt.de/networks/blog/index
Haben Sie sich überhaupt Ziele gesetzt? Ausformuliert und schriftlich dokumentiert? Glückwunsch. Dann gehören Sie zu den 4 % im Club der Erfolgsplaner.
Wir planen unser Haus, unseren Urlaub, das nächste Auto, aber sehr selten unser Leben. Seltsam.
Ziele zu setzen ist einfach, aber nicht leicht. Einfach, weil es tausende Ratgeber und Internetseiten gibt. Nicht leicht, weil es Arbeit ist und wir Entscheidungen treffen müssen. Buridan’s Esel lässt grüßen.
Es ist wie in der Navigation. Ein Seegelboot mitten auf dem Meer und die Instrumente fallen aus. Der Navigator weiß, dass er zunächst seinen Standort bestimmen muss. Er orientiert sich an Fixpunkten wie Sonne, Sterne, der zurückgelegte Weg (letzte Kursbestimmung, Windrichtung und – geschwindigkeit) und bestimmt seinen Standort.
Für Sie heißt das: Bestandsaufnahme: Wo stehe ich im Leben, familiär, beruflich, finanziell, Freunde, Bekannte etc.
Nächster Schritt: Kurs bestimmen.
Für Sie heißt das: Was ist mir wichtig? Wo möchte ich hin? Beruflich, familiär usw. usw.
Nächster Schritt: Segel setzen.
Für Sie heißt das: Loslegen, umsetzen, handeln.
Sobald ich weiß, wo ich stehe und wo ich hin will, kann ich mir Ziel setzen. Ziele richten Sie verbindlich aus. Sie verzetteln sich nicht mehr. Sie setzen ganz automatisch Ihre Prioritäten und die Schlagzahl der Chancen erhöht sich drastisch.
Ziele sind keine Wünsch oder Pläne. Ziele sind fordernd und realistisch. Und immer aus eigener Kraft erreichbar. Ziele sind konkret und positiv formuliert.
Ganz wichtig: Ziele MÜSSEN Kontext bezogen sein. Der Kontext ergibt sich aus den gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und sind aus eigener Kraft nicht veränderbar. Wir müssen uns daran orientieren oder anders: Wenn der Kontext den Bach runter geht, kann ich motiviert sein wie ich will.
Schreiben Sie Ihre Ziele auf.
Endlose Besprechungen ohne befriedigende Ergebnisse. Langeweile, Frust, Ärger, Konflikte.
Das Dilemma uneffektiver Besprechungen ist Konfusion. Ungeordnete Informationen von unterschiedlichen Persönlichkeiten werden mehr oder weniger sachlich zur Kenntnis genommen und kommentiert.
Die Lösung: Ordnung durch Systematik und Methodik.
Meeting-Zeiten verringern sich dadurch um 75 %.
Lt. Gallup engagieren sich nur 16 % aller ArbeitnehmerInnen in Deutschland wirklich für ihr Unternehmen, sind loyal, produktiv und empfinden ihre Arbeit als befriedigend. Die große Mehrheit wird bei nächster Gelegenheit kündigen. 15 % sind sogar “aktiv unengagiert”, fand man heraus.
Welch eine Verschwendung
Mit den Wölfen heulen, System “D” oder selber Verantwortung übernehmen und für sich selbst das maximale herausholen:
> Selbstmanagement, Selbstorganisation (Office Excellence)
> Ziele setzen
> Was kann ich ganz konkret für meinen Chef/mein Unternehmen tun
Machen Sie sich unentbehrlich!