Problemknacker – Der Schlüsseldienst für Ihr Hirn

Erfolgswissen: Ängste überwinden

Sonntag, 19. Juni 2011 von reinhard_hartl

Keiner gibt es zu. Angst ist ein Tabu, ein Zeichen von Schwäche, man wird angreifbar, unsicher, unfähig Entscheidungen zu treffen, ist ausgeliefert. Und doch ist Angst die größte Stolperschwelle auf dem Weg zum Erfolg. Durchhalteparolen helfen da nicht. Sich einzureden es wäre alles gut, es würde schon werden und es sei alles nicht so schlimm auch nicht.
Der erste hilfreiche Schritt ist die logische, rationale Analyse, wie real die Ängste sind. Ängste stammen immer aus den Erfahrungen der Vergangenheit und werden auf die Zukunft projeziert. Wenn wir die Angst aus dem Schatten des Unterbewusstseins hervorholen und sichtbar machen, können wir sie integrieren und sie wird uns nicht mehr davon abhalten, den nächsten Schritt in Richtung Zukunft und Erfolg zu tun.
Beispiel: Weit verbreitet ist die Angst vor Arbeitslosigkeit. In unseren säugetierischen Hirnarealen, die auf Horde, Herde, Sippe, Schwarm, Stamm, Rudel programmiert sind wird Gefahr signalisiert. Allein, ohne Rudel, das ist lebensgefährlich. Antworten würden wir vielleicht: Was würden die Leute um mich rum sagen, die Nachbarn, die Verwandten, Freunde und Bekannten. Ist aber genau dasselbe: Verlust des Rudels bedeutet Todesgefahr.
WIE REAL IST DIESE GEFAHR UND WIE BEGRÜNDET IST DIESE ANGST? Angenommen der allerschlimmste Fall träte ein und Hartz IV droht. Die Lebensumstände würden sich stark verändern, aber wir würden nicht verhungern. Der Staat sorgt für uns. Wir sind also nicht dem Tod geweiht. Das Rudel werden wir auch nicht verlieren. Einige werden sich absetzen und distanzieren, aber neue werden mit dazukommen. Wir selber entscheiden, ob wir mit anderen Menschen zusammenkommen möchten und so unser Rudelgen befriedigen.
Alle aktuellen Ängste haben ihren Ursprung in unseren entwicklungsgeschichtlichen Gehirnteilen. Die sind aber alle noch tierisch gepolt und haben nichts mehr mit unserem modernen menschlichen Leben zu tun. Diese 4 Fragen sind immer hilfreich:
1. Besteht Lebensgefahr?
2. Werde ich für immer ganz allein sein?
3. Werde ich nie wieder Spaß haben?
4. Werde ich das Leben nie mehr auch nur ein klein bisschen genießen können?
Wenn Sie alle 4 Fragen ganz ehrlich und für Ihren Verstand logisch nachvollziehbar und glaubhaft mit NEIN beantworten können, brauchen Sie keine Angst zu haben und Sie sind frei für neue, gute, zielführende Entscheidungen.

Reinhard Hartl

Warum haben wir Angst?

Sonntag, 28. Februar 2010 von reinhard_hartl

Einleitend: Angst ist die GRÖßTE UND WICHTIGSTE Einflussgröße zur Verhinderung unseres Erfolgs.

Unser Gehirn hat sich im Laufe der Evolution entwickelt. Nachdem die ersten Mehrzeller Sinnesorgane entwickelten und, einfach um im Kampf ums Dasein die “Nase” vorn zu haben, Augen und Ohren entwickelt haben, nahmen Reptilien die Idee auf und entwickelten sie weiter. Hier die Prioritätenliste des Reptiliengehirns:

1. Überleben: Weg vom Schmerz, hin zum Angenehmen. WIR HABEN DAS IM STAMMHIRN IMMER NOCH IN UNS! Fressen und nicht gefressen werden.

2. Arterhaltung: Fortpflanzen

Reptilien sind ansonsten Einzelgänger und das ist auch O.K. für sie. Sie kommen bestens damit zurecht WEIL SIE ES NICHT ANDERS WISSEN.

Im Laufe der Zeit entwickelten wir ein Säugetiergehirn mit enormen Kuschelfaktor, ich nenne das mal Warmblütergehirn, was gewaltige Auswirkungen hatte.

1. Wir führten Verbände ein: Schwarm, Herde, Rotte, weil Gemeinschaft stark und sicher macht. Dazu brauchten wir Gefühle, die wir im gleichen Atemzug mit erfanden. Das heißt auch, dass es plötzlich eine Hierarchie gab. Alphadogs, Underdogs, Mütter, Tanten. Eine Art Hackordnung. Das Recht des Stärkeren.

Das Problem dabei ist, dass wir, wenn uns die Herde allein lässt, fürchten wir, sterben zu müssen!

Bitte überleg jetzt mal, was es für Dich bedeutet, betrogen zu werden, oder kritisiert, beschimpft, ausgenutzt oder auch: Misserfolg zu haben: Du hast das Gefühl, Deine “Herde” lässt Dich allein. Todesgefahr. Das ist der wichtigste Grund für Stress, Burnout, Depressionen.

DAS GUTE DARAN: Wir Menschen sind Bewusstseins gesteuerte Wesen, d.h. wir können unseren Verstand gezielt dazu einsetzen uns klar zu machen, dass es keine Todesgefahr mehr gibt. Aber das müssen wir uns bewusst machen. Auch hier bietet NLP hilfreiche Methoden.

Reinhard Hartl

Mental Turbo – Warum haben wir Erfolg?

Sonntag, 28. Februar 2010 von reinhard_hartl

Ein Crashkurs in Erfolgswissen.

Wichtig vorab mein Lieblingsthema: Schlampiger Sprachgebrauch.

1. Definiere Erfolg: Erfolg ist das was er-folgt. Es steckt also das Wort folgen drin. Wir gehen ganz automatisch davon aus, dass Erfolg etwas positives ist. Ist es gar nicht. Erfolg ist das was er- folgt. Wenn das was er-folgt “negativ” ist, sprechen wir von Misserfolg. Wir haben also ein eigenes Wort dafür eingeführt. Nochmal: Erfolg ist das was er-folgt. Wenn das was uns er-folgt nicht das ist, was wir uns wünschen oder erwarten, muss irgendetwas schief gelaufen sein.

Keine Sorge. Weiter unten schließt sich der Kreis.

2. Das Materielle folgt dem Immateriellen. Heißt was? Das Immaterielle (=Gedanken/Pläne/Ideen) ist Basis/Voraussetzung für eine spätere Materialisierung.

DAS IST KEINE ESOTERIK! DAS IST PSYCHOLOGIE; GEHIRNFORSCHUNG; EVOLUTION!

Beispiel: Stell Dir ein Kreuzfahrtschiff vor. Stell Dir vor, wie es vom Stapel gelaufen ist. Stell Dir jetzt vor, wie es in der Werft gebaut wurde. Stell Dir vor, wie viele Firmen und Monteure es zusammengebaut haben. Stell Dir vor, welche Unternehmen mit welchen Mitarbeitern die vielen Einzelteile gebaut haben. Stell Dir jetzt vor, wie diese Firmen die Pläne und die Produktion organisiert haben. Stell Dir vor, welche Architekten das Schiff entworfen haben, wo die Rohstoffe herkommen, aus welchem Bergwerk das Erz für das Stahl gekommen ist usw. usw. usw.

Heißt was? Am Anfang war der Gedanke, der Plan, die Idee, am Ende ein Schiff.

Wenn das Schiff beim Stapellauf untergeht, ist irgendetwas in der Prozesskette schief gelaufen. Aber auch der Untergang war ein Erfolg, es ist er-folgt. Wir nennen diesen Erfolg Misserfolg.

Hört sich kompliziert an, ist aber wichtig für Dein Erfolgswissen.

Es gibt einen Grundsatz: Achte auf dass, was Du Dir wünscht, denn es könnte in Erfüllung gehen. Der König, der sich wünschte, dass alles, was er berührt zu Gold würde ist verhungert. Sein Wunsch ist nämlich in Erfüllung gegangen.

1. Wünsche, Ziele, Pläne können wir designen. Das ist der erste aber auch nur ein Schritt.

2. Wir müssen sie richtig designen, denn wir müssen befürchten, dass sie so, wie wir sie wünschen in Erfüllung gehen.

3. Wir müssen an sie glauben! Wie? Indem wir sie ins Gefühl bringen. Wenn wir also die Richtigkeit unserer Wünsche und Ziele fühlen und spüren sind wir auf dem richtigen Weg.

4. Unser Gehirn ist so ausgelegt, dass der Reiz stark genug sein muss, um ernst genommen zu werden. Dazu braucht es neben dem Ins-Gefühl-bringen Wiederholungen und zwar mindestens 5 Stück.

>>>>> NLP bietet für diese Vorgehensweise sehr hilfreiche Methoden.

>>>>> “Stroh im Kopf” von Vera Birkenbihl zeigt Dir, wie unser Gehirn funktioniert

Reinhard Hartl

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