Problemknacker – Der Schlüsseldienst für Ihr Hirn

Social web hat den Arbeitsmarkt noch nicht durchdrungen

Samstag, 24. April 2010 von reinhard_hartl

Bei aller Euphorie: Nur 4 % aller HR-Entscheider nutzen aktiv die Möglichkeiten des social web. Wer sich also – angebots- wie nachfrageseitig – NUR auf die Social Media verlässt bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Das ist wie in Japan: Eine hochmoderne Industrie aber der Tenno lebt.

Also: Nutzen Sie beides – die konventionellen Bewerbungs- und Recruitingstrategien UND die Social Media.

Und: Präsenz allein reicht nicht. Sie wollen auch gefunden werden, nicht wahr? Bitte überlegen Sie, wer sich die Arbeit macht, die Social Web- Präsenzen immer top zu pflegen. Ob wir von freiberuflichen Personalberatern sprechen oder von Personalchefs, beide haben das selbe Problem: Die Zeit!

Verbinden Sie also immer beide Strategien und verweisen immer auf Ihre Social Web Präsenzen.

http://www.secretsites.de/joblog/?p=639

Reinhard Hartl

Die Hidden Champions unter den Arbeitgebern

Freitag, 16. April 2010 von reinhard_hartl

Unser Arbeitsmarkt leidet unter anderem unter einem Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften. Ein Grund dafür ist die hohe Abbruchquote bei Studiengängen wie Elektrotechnik oder Maschinenbau.

Die Chancen auf einen Job sind also für Absolventen dieser Studiengänge sehr gut und sie rechnen sich natürlich auch top Chancen bei den weltweit bekannten Großkonzernen aus. Und genau hier bin ich mir nicht sicher, ob und wie zielführend diese Einstellung ist. In großen Strukturen geht man leicht unter und degeneriert zum Fachspezialisten. Lange und komplizierte Entscheidungswege, Hierarchien und Richtlinien blockieren die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung.

Ich kenne zahlreiche Hidden Champions unter den Arbeitgebern, vor allem in Süddeutschland, die darunter leiden, dass Konzerngrößen ganze Jahrgänge von der Schulbank weg rekrutieren. Obwohl diese Hidden Champions unter den Arbeitgebern sehr viel mehr zu bieten haben, u.a. auch Nachhaltigkeit und Sicherheit.

Unter diesen mittleren und großen Mittelständlern befinden sich weltweite Markt- und/oder Innovationsführer. Hier ist jede(r) mit seiner Persönlichkeit und seiner Fachkompetenz gefordert. Internationale Karrieren werden auch geboten, aber auf jeden Fall gilt: Hier ist man wer. Man wird gebraucht, gefragt, kann Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und sich optimal entfalten und entwickeln.

Besonders Unternehmen aus dem B2B-Geschäft haben über den regionalen Bekanntheitsgrad hinaus überregional nur eine begrenzte Außenwirkung. Schade. Und gerade weil ihre Anziehung auf den überregionalen Bewerbermarkt so begrenzt ist, unternehmen diese Arbeitgeber weit mehr, um gute Mitarbeiter zu finden, zu binden, zu fördern und zu entwickeln. Und vor allen Dingen werden hier die Dinge gelebt.

Wenn ich mir z.B. Maschinen- und Anlagenbauer im süddeutschen Raum anschaue: Von der reinen Mechanik gehen die Betätigunsfelder über Sensorik, Steuerung, Elektronik, Entwicklung von eigener Hard- und Software, rein bis in die Konzeption und Realisierung kompletter Fabriken mit Anlagen, Materiallflussplanung, vollautomatischen Lägern. Diese Felder bieten gewaltige Chancen auch für Berufseinsteiger und Absolventen.

Mehr zu den Themen rund ums Berufsleben: http://www.mitarbeiter-blog.de/

Reinhard Hartl

Sales Excellence – Sales Efficiency : Der Königsweg im Vertrieb

Samstag, 06. März 2010 von reinhard_hartl

Ich muss Sie gleich enttäuschen: Königsweg heißt nicht Patentrezept. Alle Verkaufsbücher, alle Trainer und Seminaleiter möchten Ihnen das “verkaufen”. Es stimmt nicht. Es geht hier nicht um Faszinazion, Strohfeuer und Tschakaaaah. Der Königsweg im Vertrieb heißt: Normalität und Ordnung. Langweilig? Finde ich nicht. Warum glauben Sie ist Burnout so stark auf dem Vormarsch? EIN Grund heißt Verzettelung, privat und beruflich. Hier geht es um Nachhaltigkeit. Wenn Sie nachhaltigen Erfolg haben wollen, müssen Sie sich auch so verhalten. Nicht Stopp-and-Go, sondern langfristig ausgerichtet und fest verwurzelt.

Normalität und Ordnung. Tasten wir uns ran. Was macht Sie als Verkäufer aus? Wie sieht Ihr “Paket” aus?

1. Sie selbst mit Ihrem Charakter, Ihrer Persönlichkeit, Ihrer Ausstrahlung, Ihrer Erfahrung, Hobbies, Erfolge, Misserfolge, Umfeld (Bekannte, Verwandte, Freunde, Vereine usw.)

2. Ihr Unternehmen: Branche, Standorte, Abteilungen, Management usw.

3. Ihr Produkt/Dienstleistung.

Möchten Sie das alles als getrennte, von einander unabhängige Bereiche sehen? Geht nicht. Damit Ihre Misserfolge die anderen Bereiche nicht kontaminieren und Ihre Erfolge aber deren Treibstoff sind, brauchen Sie Ordnung und Ordung bedeutet Professionalität.

1. Führung und Management: Wir haben gelernt zu managen, aber nicht, uns persönlich zu führen. Was ist der Unterschied? Stellen Sie sich vor, Sie wären in Frankfurt und hätten einen Stadtplan von Düsseldorf. Wenn Sie sofort anfangen zu managen, werden Sie ein völlig unbrauchbares Tool haben und es nicht bemerken. Anstrengend und frustrierend. Wenn Sie die Führung übernehmen, verschaffen Sie sich einen Überblick (Aussichtsturm) und orientieren sich. Entweder ist die Stadt falsch oder der Plan. Wobei die Führung schon weit vor der “Krise” hätte beginnen können. Statt überstürzt aufzubrechen und das Falsche einzupacken, in Ruhe vorbereiten und planen.

2. Selbstmanagement als Basis für Ihre Ökologie (die Lehre vom – hoffentlich – ausgeglichenen Haushalt): Dazu gehört ein gutes Stimmungsmanagement. Wer gewinnen will, muss auch die Erfahrung von Niederlagen machen. Erkennen Sie wann Sie gut und wann Sie schlecht drauf sind. Sorgen Sie für Ausgleich, Schlaf, Ernährung, Bewegung, Entspannung. Familie und Beruf werden es Ihnen danken.

3. Selbstorganisation: Planen Sie Ihre Woche. Das ist die ideale Planungseinheit. Aus Ihren langfristigen Zielen leiten Sie jeden Tag Ihre Aktionen ab. Wenn Sie jeden Tag nur eine einzige ganz wichtige Aufgabe planen und erledigen, haben Sie am Jahresende 200 für Ihren Erfolg relevante Aufgaben erledigt. Planen Sie jeden Tag 10 Aufgaben ein und 20 als Reserve, für den Fall, dass Sie dazu kommen, erledigen Sie: Keine richtig. Übrigens sind Ziele keine Wünsche oder Pläne. Pläne sind eine Vorausschau und die Erreichbarkeit hängt von vielen Faktoren ab, die wir meist nicht beeinflussen können. Ziele dagegen sind richtigerweise so formuliert, dass sie herausfordernd und aus eigener Kraft zu erreichen sind.

Langweilig vielleicht, aber genau das bringt Ihnen regelmäßig die Erfolgserlebnisse, die Sie so dringend brauchen. Wofür leben wir? Ich glaube für Anerkennung.

Reinhard Hartl

Putzfrau oder Akademiker: JEDE/R kann sich positionieren

Samstag, 06. März 2010 von reinhard_hartl

Und sollte es auch. Im Haifischbecken Arbeitsmarkt kann es jeden treffen: Insolvenzen, Stellenabbau, Wirtschaftskrise, Standortschließungen, Standortverlagerungen, ein neuer Investor, ein neues Management usw.

Jede/r sollte sich wirklich dranmachen sein eigenes, persönliches, individuelles Karrieremarketing zu starten.

Kern dieser Arbeit: Schaffen und schärfen Sie Ihr Profil. Sorgen Sie dafür, dass Sie auffallen, dass man Sie wahrnimmt, wie man Sie wahrnimmt, dass man Sie erkennt. Schaffen Sie Ihre eigene Marke, werden Sie unverwechselbar und prägnant. Die Mutter aller Fragen wie?

Die Vorgehensweise ist recht einfach: Im Prinzip reicht Ihr Lebenslauf, der Ihr Leben von der Schule über Ihre private Seite bis hin zum beruflichen Werdegang beschreibt. Lebensläufe sind nicht immer geradlinig, es gibt Unebenheiten, die man dadurch glätten kann, dass man den roten Faden, den Schwerpunkt, den Kurs herausarbeitet.

Ich hatte gestern ein Online-Coaching über Skype. Ich nenne es Sparring. Die erste Bestandaufnahme ergab folgendes:

Vertrieb – IT – Storage-Software – früher Hardware – Englisch verhandlungssicher. Das klingt alles noch recht allgemein und unser Sparring kam leicht ins Stocken. Als wir uns dann die Bälle gegenseitig zuspielten kamen recht interessante Dinge zum Vorschein:

IT + web 2.0 + Englisch + Vertrieb = weltweite Handelsplattform z.B. für Startup-Unternehmen aus den Staaten oder China. Das neue Element war hier “web 2.0″

Storage könne in ein paar Jahren durch technischen Fortschritt und Preisverfall beliebig werden. Lösung:

Grundbedürfnisse von Unternehmen: Datenschutz, Datensicherheit, Datenverfügbarkeit, papierlose Ablage, physischer Verfall von Datenträgern, Datenmanagement etc. + Software + Vertrieb + Englisch = Positionierung.

Und so weiter und so weiter.

Raus aus der Beliebigkeit, um attraktiv zu werden für den Arbeitsmarkt. Mit Ihrer Positionierung können Sie sich gezielt bei einer ganz konkreten Zielgruppe von Unternehmen präsentieren, indem Sie sich UND Ihre Lösung anbieten.

Reinhard Hartl

Ungenügende Kundenorientierung, kaum Leistungsbereitschaft und mangelnde Eigenverantwortung

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Mitarbeitern fehlt es oft an wichtigen Kernkompetenzen. Nicht, weil sie nicht können, sondern weil sie unmotiviert sind. Deutschland ist immer noch eine Servicewüste.

Wer ist verantwortlich für meine Motivation? Wenn ich auf andere warte, damit die mich motivieren, kann ich lange warten. Ich könne aber auch bei mir selber anfangen, mir Ziele setzen, mich engagieren und schauen, wie ich im Unternhmen vorankomme.

Gerade das Einfache gut machen ist eine Kunst, die zu erlernen sich lohnt.

Reinhard Hartl

Selbstorganisation: Kreatives Chaos ist Verschwendung

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Gilt für Karriere und Vertrieb.

Ich höre schon den Aufschrei. Ich doch nicht. Ich brauch so was nicht. Ich arbeite nach Gefühl, aus dem Bauch heraus. Ergebnis: Müdigkeit,  Verzettelung, Burnout, durchschnittliche Ergebnisse, Verwirrung. Die Lösung?

Selbstmanagement und Selbstorganisation:

1. Der Unterbau: Was ist mir persönlich wichtig (Familie, Beruf, Karriere, Finanzen, Weiterbildung/Wachstum, Hobbies, Freunde)

2. Die Zeitschiene (Strategie): Sicht aktuell (Jahr 0), Sicht kurzfristig (Jahr 1), Sicht mittelfristig (Jahr 3), Sicht langfristig (Jahr 5); im Vertrieb siehe Artikel “Focus the 5″, Lebensziel (Übung: Grabrede)

3. Taktik: was ist dringend, was ist wichtig? Wochenplanung, Aufgabenplanung, Proritäten setzen, Wochenabgleich; Pareto-Prinzip

Wenn Sie jeden Tag nur EINE sehr wichtige Aufgabe planen und erledigen haben Sie am Jahresende ohne Stress 200 mal konkret für Ihren Erfolg gearbeitet.

Wenn Sie jeden Tag 10 “wichtige” Aufgaben planen, erledigen Sie: keine richtig.

Reinhard Hartl

Buchtipp: Das 1×1 der Erfolgsstrategie

Mittwoch, 17. Februar 2010 von reinhard_hartl

Ein Schnelllehrgang in EKS (Engpass konzentrierte Strategie). EKS ist eine Meta-Strategie, entwickelt von Prof. Dr. Mewes. Die Lizenzen besitzt mittlerweile (leider) das Management-Institut St. Gallen von Prof. Malik.

Ob Konzern, Mittelstandsunternehmen, Freiberufler, Angestellter oder Arbeit Suchender. Die Vorgehensweise ist für alle die selbe.

Den Lehrgang für knapp 2000 Euro empfehle ich nur dann, wenn der Arbeitgeber die Kosten übernimmt. Geht über 15 Monate und ist mit der relativ trockenen, akademischen Schreibe der Frau Friedrich recht zäh.

Für mich derzeit die top Strategie auch für den Bereich Arbeitsmarketing/Karriere. Das Buch ist allerdings nicht mehr als eine gute Grundlage, in die man sich einlesen kann. Allein werden Sie mit Ihrer Strategieentwicklung nicht weit kommen.

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_1_14?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=das+1×1+der+erfolgsstrategie&sprefix=das+1×1+der+er

Reinhard Hartl

FDP, Westerwelle und Hartz IV: Rollenwechsel nicht geschafft

Montag, 15. Februar 2010 von reinhard_hartl

In puncot Marketing und Positionierung eine glatte 6. Aus der Opposition heraus Gas zu geben und die Regierung vor sich her zu treiben ist vergleichsweise einfach. Noch dazu, wenn den Regierungsparteien Profil und Format fehlen.

Selber in der Verantwortung zu sein ist eine völlig andere Situation. Vom Jäger zum Gejagten. Klar ist, dass Westerwelle uns seine FDP diesen Wechsel nicht geschafft haben.

Das gilt auch für die eigene Karriere. Erst Mitarbeiter oder Kollege,  jetzt Vorgesetzter.

Napoleon lässt grüßen: Die ersten 100 Tage sind entscheidend. Bei ihm endeten sie in Waterloo.

Führungskräfte, Unternehmen, Parteien machen die gleichen Fehler. Sie machen weiter wie vorher. Wenn Sie es nicht selber schaffen, holen Sie sich Hilfe von einem Außenstehenden, dessen Blick ungetrübt ist. Für ein ehrliches, manchmal schmerzhaftes Feedback reicht es allemal.

Reinhard Hartl

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