Problemknacker – Der Schlüsseldienst für Ihr Hirn

Olympische Winterspiele in Vancouver: Höher, schneller, weiter und immer gefährlicher

Samstag, 20. Februar 2010 von reinhard_hartl

Die schnellste Rodelbahn der Welt, künstlich vereiste Steilhänge in der Abfahrt und im Super-G. Die Zuschauer lieben Sensationen. Und dann wird lamentiert, dass die Herausforderungen nur noch mit Doping zu schaffen sind, damit der für diese Grenzbereiche erforderliche Muskelaufbau schneller erfolgt.

Es geht auch anders. Mein Lieblingsthema “Cirque du Soleil” hat sich auf Basis der “Blue Ocean Strategie” neu positioniert und auf teure und sensible Raubtiernummern sowie die teuren internationalen top Artisten verzichtet und Zirkus neu definiert. Der Fokus liegt auf Show, Unterhaltung, Kunst, Beleuchtung. Die Zielgruppe Gut-Verdiener, die sich das leisten können und möchten. Und der Unternehmensgründer: Ist mehrfacher Milliardär.

Reinhard Hartl

Zu geringe Investitionsbereitschaft: “Mittelstand verpasst den Aufschwung” lt. Ernst & Young

Samstag, 20. Februar 2010 von reinhard_hartl

Mein Steckenpferd: Der deutsche Mittelstand. Die tragende Säule für Beschäftigung, Ausbildung und Innovation.

Fehlende Investitionsfreude, mangelnde Investitionsbereitschaft oder wohl eher Typ-/Charakter bedingt vorsichtig, verpasst wohl jeder dritte deutsche Mittelständler den Aufschwung.

Dazu passend: Die top Brands (Lego, Google, Audi, BMW etc.) des Jahres 2009 zeichneten sich dadurch aus AUCH in Krisenzeiten zu innovieren, Nutzen für ihre Käufer zu stiften und für die Zeit nach der Krise zu wirtschaften.

Mittelständler sind sehr innovativ und vom Verhalten her eher konservativ. Und das ist auch gut so. Es sind die Bewahrer der alten (und auch im web 2.0 Zeitalter) unvergänglichen Werte. Gebeutelt durch die Banken (die Kreditklemme gab es schon lange vor der Krise) und die Krise (Absatzeinbruch, Kurzarbeit) sind sie im Konflikt zwischen bewahren und anpassen.

Mein Credo: Vertrieb + Marketing + Unternehmenskultur = fit for future. Im Zentrum allen Denkens, Handelns und Planens: Der Mensch.

Eine klare Vertriebsorientierung, motivierte und selbsbewusste Vertriebsmitarbeiter, eine klare Strategie sind der Schlüssel zum Erfolg. Sie haben die Nase im Wind und können immer aktuell die Kundennutzen definieren.

Reinhard Hartl

Buchtipp: Brain View von Hans-Georg Häusel

Mittwoch, 17. Februar 2010 von reinhard_hartl

Ganz ehrlich: Ich habe mir die zweite Auflage gekauft und nicht gelesen. Es ist halt auf den Consumer Bereich ausgelegt. Und trotzdem hat sich die Investition gelohnt, wegen Kapitel 11: “Warum auch das B2B-Geschäft hochemotional ist”. Hier wird dargelegt, dass sich der Anteil der “Performer” (Macher, Manager, Entscheider) im oberen und mittleren Management mit 24 % deutlich von dem 6%-Anteil in der Gesamtbevölkerung deutlich abhebt. Warum ist das wichtig? Weil diese Menschen eine andere Sprache sprechen und verstehen.

Die Performer unter den Entscheidern werden also immer mehr. Ich konnte dadurch effektiver kommunizieren. Aber lesen Sie selbst.

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_dd_str_ss_i_0_10?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=brain+view+warum+kunden+kaufen&sprefix=brain+view

Reinhard Hartl

Employer Branding – hier geht’s zum meist gelesenen Artikel zum Thema

Mittwoch, 17. Februar 2010 von reinhard_hartl

http://saatkorn.wordpress.com/2010/02/07/exklusives-interview-mit-prof-dr-armin-trost-zu-employer-branding-und-social-media/

McDonalds macht’s vor. Sicherlich kennen Sie die Imagekampagne aus dem Werbefernsehen über McDonalds als Arbeitgeber.

Alles schön und gut. Aber:

1. Marketing und insbesondere dessen Aussagen wollen gelebt werden! Papier ist geduldig, Systeme sind geduldig und die Menschen auch. Vor allem wenn es darum geht, was zu verändern.

2. Wichtig ist es zu wissen, dass employer branding = Arbeitgebermarke nicht nur für die Großkonzerne da ist. Besonders auch die kleinen und mittleren Mittelstandsunternehmen müssen beginnen, an diesem Thema zu arbeiten. Da diese Unternehmen meist sehr Technik und Prozess orientiert sind, fällt es ihnen oft schwer” in Marketing” zu denken. Die Inhaber wissen natürlich, wie gut ihr Unternehmen ist. Aber wissen sie auch, wie potenzielle Fach- und Führungskräfte das Unternehmen von außen wahrnehmen? Oder was “man” über das Unternehmen so sagt?

Reinhard Hartl

Der stumme Wachhund: Repositionierung leicht gemacht!

Dienstag, 02. Februar 2010 von reinhard_hartl

Ein Mann ging in eine Tierhandlung und kaufte sich einen Wachhund. Zu Hause stellte er fest, dass der Hund stumm war. Ein klassisches K.O.-Kriterium?
Eine Gruppe von Vertriebsmitarbeitern sollte diesen Sachverhalt bearbeiten. Die ersten Reaktionen waren augenscheinlich: Umtausch, Geld zurück, Reklamation usw.
Als die wenigen offensichtlichen Maßnahmen aufgebraucht waren und immer wieder gekäut wurden, kamen plötzlich kreative Ideen ins Spiel und folgende Lösungen wurden vorgeschlagen:
> Man könnte dem Hund beibringen, einen Lichtschalter auszulösen, einen Alarmknopf zu betätigen, der eine Sirene aktiviert oder die Polizei verständigt usw. Auch diese Ideen wurden bald langweilig und die Gruppe kam auf folgende brilliante Idee:
Man könnte ein Schild mit folgendem Text aufstellen: Achtung! Stummer Wachhund!
Was würde sich ein Einbrecher denken? Ein lautloser Wachhund, der sich irgendwoher aus der Dunkelheit hinterlistig anschleicht und über ihn herfällt! Ziemlich erschreckend, nicht wahr? Aus dem scheinbaren Nachteil wurde ein überragender Vorteil. An den Haaren herbeigezogen?
Wissen Sie wie Post-it entstanden ist? Beim Versuch einen Superkleber herzustellen!
Wissen Sie wie Wick MediNait entstanden ist? Als man feststellte, dass die Substanz müde macht, positionierte man den Saft einfach um und hatte einen Wirkstoff, den man abends vor dem zu Bett gehen einnahm. Damit erreicht man eine doppelte Wirkung: Die Heilung der Erkältung und einen erholsamen Schlaf.
Wie könnten Sie sich, Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung RE-POSITIONIEREN?

Reinhard Hartl

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