Problemknacker – Der Schlüsseldienst für Ihr Hirn

Crash-Lern-Methode zum Last-Minute-Lernen

Mittwoch, 14. April 2010 von reinhard_hartl

In dem hervorragenden Buch “So lernt man lernen” von Sebastian Leitner wird die Methode der Lernpatience beschrieben, die sich für folgende Situationen ausgezeichnet eignet:

1. Last Minute Lernen für Schulaufgaben, Klausuren, Examina, Abschlussprüfungen etc.

2. Komplexe und schwierige Themengebiete, z.B. die lateinischen Namen aller möglichen Pflanzen für die Abschlussprüfung von Gärtnern oder Landschaftsgärtner, aber auch die Knochen des menschlichen Körpers o.ä.

Die Vorteile:

1. Das Zergliedern, Runterbrechen und Aufschreiben des Stoffes die Karteikärtchen haben allein für sich schon einen großen Lerneffekt.

2. Der Pool von immer max. 30 Kärtchen ist überschaubar und relativ leicht verdaulich.

Tipp: Kaufen Sie sich neue Karteikärtchen in der Größe DIN A 8. Für mich ist das die optimale Größe.

Zum Thema Lernen siehe auch: http://ldl.mixxt.de/networks/blog/index

Reinhard Hartl

Entscheidungshilfe durch PMI

Dienstag, 13. April 2010 von reinhard_hartl

Sollte Sie einmal  in der misslichen Lage sein, unter Zeitdruck eine Entscheidung treffen zu müssen, empfehle ich Ihnen die PMI-Methode von Edward de Bono, dem Entwickler des lateralen Denkens.

So einfach und schnell diese Methode ist, so wirksam ist sie auch. Wichtig ist es, dass Sie diesen Ablauf einhalten:

1. Sammeln Sie in ZUERST 90 Sekunden lang alle positiven Aspekte zur Situation.

2. Sammeln Sie DANN in 90 Sekunden lang alle negativen (minus) Aspekte.

3. Sammeln Sie SCHLIEßLICH 90 Sekunden lang alle Aspekte, die Ihnen interessant erscheinen.

Sie erziehen sich dadurch, sich von vorgefassten Meinungen oder Bauchgefühl zu lösen und eine Situation in kurzer Zeit von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Ein wunderbares, leichtes und einfaches Denkwerkzeug in allen Lebenslagen.

Reinhard Hartl

Wer sich nicht bewegt, der wird bewegt . . .

Samstag, 10. April 2010 von reinhard_hartl

Die Arbeitswelt wird zunehmend flexibler, manche sagen auch unsicherer, löchriger, ungewisser . . .

Nun, das Problem der zunehmenden Flexibilisierung scheint erkannt. Was jetzt? Was bringt uns die Frage, warum das so schlimm geworden ist? Nix.

Hilfreich sind Fragen wie: “Was kann ich persönlich für mich konstruktiv daraus machen?” Wenn die Rahmenbedingungen ohnehin schon so sind, wie sie sind, wäre es m. E. sinnvoll zu fragen, was konkret ich für mich daraus machen kann.

Wer sich nicht bewegt, der wird bewegt werden. Wer dauernd in den vorhandenen Spuren läuft, kann nicht überholen. Wer dauernd das macht, was er/sie schon immer gemacht hat, verändert nichts.

Reinhard Hartl

Navigieren Sie Ihr Leben – richtig die richtigen Ziele setzen

Freitag, 02. April 2010 von reinhard_hartl

Haben Sie sich überhaupt Ziele gesetzt? Ausformuliert und schriftlich dokumentiert? Glückwunsch. Dann gehören Sie zu den 4 % im Club der Erfolgsplaner.

Wir planen unser Haus, unseren Urlaub, das nächste Auto, aber sehr selten unser Leben. Seltsam.

Ziele zu setzen ist einfach, aber nicht leicht. Einfach, weil es tausende Ratgeber und Internetseiten gibt. Nicht leicht, weil es Arbeit ist und wir Entscheidungen treffen müssen. Buridan’s Esel lässt grüßen.

Es ist wie in der Navigation. Ein Seegelboot mitten auf dem Meer und die Instrumente fallen aus. Der Navigator weiß, dass er zunächst seinen Standort bestimmen muss. Er orientiert sich an Fixpunkten wie Sonne, Sterne, der zurückgelegte Weg (letzte Kursbestimmung, Windrichtung und – geschwindigkeit) und bestimmt seinen Standort.

Für Sie heißt das: Bestandsaufnahme: Wo stehe ich im Leben, familiär, beruflich, finanziell, Freunde, Bekannte etc.

Nächster Schritt: Kurs bestimmen.

Für Sie heißt das: Was ist mir wichtig? Wo möchte ich hin? Beruflich, familiär usw. usw.

Nächster Schritt: Segel setzen.

Für Sie heißt das: Loslegen, umsetzen, handeln.

Sobald ich weiß, wo ich stehe und wo ich hin will, kann ich mir Ziel setzen. Ziele richten Sie verbindlich aus. Sie verzetteln sich nicht mehr. Sie setzen ganz automatisch Ihre Prioritäten und die Schlagzahl der Chancen erhöht sich drastisch.

Ziele sind keine Wünsch oder Pläne. Ziele sind fordernd und realistisch. Und immer aus eigener Kraft erreichbar. Ziele sind konkret und positiv formuliert.

Ganz wichtig: Ziele MÜSSEN Kontext bezogen sein. Der Kontext ergibt sich aus den gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und sind aus eigener Kraft nicht veränderbar. Wir müssen uns daran orientieren oder anders: Wenn der Kontext den Bach runter geht, kann ich motiviert sein wie ich will.

Schreiben Sie Ihre Ziele auf.

Reinhard Hartl

Theory of Constraints

Freitag, 02. April 2010 von reinhard_hartl

Eli Goldratt hat diese einfache und geniale Methodik entwickelt. Als gelernter Physiker hatte er keine Ahnung von unternehmerischen Prozessen, half aber einem Bekannten, der Hühnerkäfige herstellte und die Prozesse nicht in den Griff bekam.

Goldratt konzentrierte sich auf die Constraints (Engpässe):

1. Er identifizierte den Engpass, also den limitierenden Faktor, und machte diesen für alle sichtbar. Wenn ein Blutgerinnsel auf eine Gefäßverengung trifft, kommt es auch zu Komplikationen.

2. Es stellte sich heraus, dass dieser Engpass offensichtlich nicht optimal ausgenutzt wurde. Also optimierte er den Engpass und nutzte ihn optimal aus. Der Faktor, das das gesamte System limitierte und blockierte wurde aufgelöst. Er beseitigte Gefäßverengung und Blutgerinnsel.

3. Er richtete das gesamte Management an diesem Engpass aus und sorgte dafür, dass er optimal versorgt wurde. Man könnte das mit der berühmt gewordenen “Systemrelevanz” von Banken oder Branchen während der Wirtschaftskrise vergleichen.

4. Schließlich erweiterte er die Kapazität es Engpasses.

5. War dieser Engpass beseitigt, nahm er den nächsten Engpass in Angriff.

Diese Vorgehensweise können wir auf unser Berufsleben und unser ganzes Leben übertragen. Was ist der größte Engpass, der das gesamte System blockiert und die Weiterentwicklung verhindert (finanziell, beruflich, psychisch, körperlich, fehlendes Fachwissen, fehlende Sprachkenntnisse etc.)

Justus von Liebig fand heraus, dass heraus, dass Pflanzen neben Wasser und Licht auch verschiedene Nährstoffe brauchen. Selbst wenn alle Faktoren im optimalen Maß vorhanden sind, wird das Wachstum einer Pflanze begrenzt, wenn nur einer der Faktoren zu wenig vorhanden ist.

 

Reinhard Hartl

Ein Blindflug über den Atlantik

Freitag, 02. April 2010 von reinhard_hartl

Der Feind für gute Entscheidungen heißt Komplexität. Viele Informationen, viele Aspekte, viele Meinungen, mehrere Interpretationsmöglichkeiten und ein Emotions-Cocktail.

Das alles führt zur Konfusion. Wir verlieren die Übersicht. Es ist wie ein Blindflug über den Atlantik und zu allem Überfluss fallen auch noch die Instrumente aus.

Wir sind weder durch Erziehung noch durch die Schule auf diese Situationen vorbereitet. Wir haben nie gelernt, professionell Entscheidungen vorzubereiten und zu treffen. Unser Pilot wird wie ein Profi handeln, weil er dafür intensiv ausgebildet wurde.

Lernen wir also, in komplexen Situationen cool zu bleiben, Licht ins Dunkel zu bringen und das Chaos zu ordnen. Am besten durch methodisches und systematisches Denken.

Der Vorteil: Sie werden Ihr Denken steuern. Andernfalls übernimmt Ihr Problem das Ruder und reißt Sie hin und her.

Reinhard Hartl

Wer sind wir?

Donnerstag, 01. April 2010 von reinhard_hartl

“Elefanten versuchen nicht, Giraffen oder Schwalben zu werden. Radieschen versuchen nicht, rote Beete zu werden. Aber wir Menschen versuchen zu sein, was wir nicht sind. Wir ersticken in Idealen, die unerreichbar sind oder die nur auf unsere eigenen Kosten erreicht werden können. Wir gehen auf Zehenspitzen, um nur ja nirgendwo anzustoßen, und werden schließlich ärgerlich auf unsere Zehen, wenn sie uns weh tun”    Bruno-Paul de Roeck

oder:

“Veränderung geschieht, wenn jemand wird, was er ist, nicht wenn er versucht, etwas zu werden, das er nicht ist.”    Arnold R. Beisser

Gestalten wir unsere Zukunft, indem wir richtige und hilfreiche Entscheidungen treffen.

Reinhard Hartl

40 % der Arbeitszeit von Managern geht für Meetings drauf

Donnerstag, 01. April 2010 von reinhard_hartl

Endlose Besprechungen ohne befriedigende Ergebnisse. Langeweile, Frust, Ärger, Konflikte.

Das Dilemma uneffektiver Besprechungen ist Konfusion. Ungeordnete Informationen von unterschiedlichen Persönlichkeiten werden mehr oder weniger sachlich zur Kenntnis genommen und kommentiert.

Die Lösung: Ordnung durch Systematik und Methodik.

Meeting-Zeiten verringern sich dadurch um 75 %.

Reinhard Hartl

Wir stehen uns selber im Weg

Donnerstag, 01. April 2010 von reinhard_hartl

Wir haben ein Problem. Wir stehen mitten drin in unserem Problem. Und sind Teil des Problems. Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Uns fehlt die Orientierung. Wir sind verunsichert.

Was ist eigentlich das Problem an unserem Problem? Es ist die Art und Weise WIE wir das Problem betrachten, das unser Problem ausmacht! Wir sind nicht im Stande das Problem nüchtern, sachlich und objektiv von außen neutral zu betrachten. Weil unsere Persönlichkeit Teil des Problems ist.

Heraustreten, Fakten sammeln und ordnen, verschiedene Blickwinkel einnehmen, nachdenken und eine Entscheidung treffen. Das wäre hilfreich.

Reinhard Hartl

Der stumme Wachhund

Donnerstag, 01. April 2010 von reinhard_hartl

Ein Mann kaufte sich einen Wachhund und stellte zu Hause fest, dass dieser stumm war. Also: Unbrauchbar. Spontane Reaktion: Zurück bringen, Umtauschen, reklamieren . . .

Eine Gruppe von Managern, die diese Aufgabenstellung systematisch durchdenken sollten kamen auf eine überraschende Lösung:

Naheliegend war zunächst, dem Hund bei zu bringen, einen Schalter zu betätigen, der Alarm auslöst, die Polizei ruft, Licht oder auch Hundegebell einschaltet.

Im zweiten Schritt überlegte man sich, wie heimtückisch doch dieser Hinweis sein würde: Achtung! Stummer Wachhund!

Ein Einbrecher, der dieses Schild lesen würde, müsste fürchterliche Angst davor haben, dass sich ein richtig gefährlicher Hund heimtückisch aus der Dunkelheit heranschleicht und ihn überfällt!

Wäre das nicht effektiv?

Reinhard Hartl

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