Problem-Knacker – Der Schlüsseldienst für Ihr Hirn

Krisenmanagement EURO: Notfallplan für Griechenland steht

Montag, 12. April 2010 von reinhard_hartl

Die EURO-Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Krisenmanagement oder Troubleshooting sind immer die ultima ratio von Situationen und Problemen. Ich habe schon immer dafür plädiert, bei Zeiten zu handeln. Das geht allerdings nur, wenn man einen elementaren Unterschied kennt und erkennt: Was ist dringend und was ist wichtig?

Dringend ist es, einen Brand zu löschen, wichtig ist es, bei Zeiten für einen vernünftigen Brandschutz zu sorgen.

Dringend ist es, ein Leck im Boot zu stopfen, wichtig ist es bei Zeiten für eine Renovierung oder Ersatz zu sorgen.

Wenn eine Angelegenheit sofort erledigt werden muss, wird sie wichtiger, als alles andere. Auf Dauer gesehen, ist  es jedoch vielleicht überhaupt nicht wichtiger.

Vorbeugen ist besser als heulen!

Infos zum politischen Inhalt des Themas unter http://nachrichten.kukksi.de/2010/04/11/1750-i-eu-notfallplan-griechenland-bekommt-30-milliarden-euro/

Walt-Disney-Strategie: Optimale Entscheidungen treffen

Donnerstag, 01. April 2010 von reinhard_hartl

Walt Disney war berühmt für seine weisen und weit reichenden Entscheidungen. Als man seine Vorgehensweise analysiert hatte, leitete man daraus diese Strategie ab. Es ist im Prinzip ein Rollenspiel, das auch einzeln durchgeführt werden kann. Man formuliert eine Aufgabenstellung und nimmt nacheinander folgende 4 Positionen ein:

Bevor man beginnt, analysiert, definiert und formuliert der Neutrale die Aufgabe.

  1. Der Träumer ist subjektiv orientiert und enthusiastisch, aber unfähig, ein objektives Urteil zu fällen.
  2. Der Realist nimmt einen pragmatisch-praktischen Standpunkt ein, entwickelt Aktivitätenpläne und untersucht die notwendigen Arbeitsschritte, -mechanismen und Voraussetzungen. Er ist der (Projekt-)Manger.
  3. Der Kritiker fordert heraus und prüft die Vorgaben der anderen. Ziel ist konstruktive und positive Kritik, die mögliche Fehlerquellen identifizieren hilft. Er hilft uns, grobe Fehler zu vermeiden.

Zum Schluss kommt wieder der Neutrale zu Wort. Er fasst zusammen, schlussfolgert und resummiert das Ergebnis. Sollte kein befriedigendes Ergebnis herauskommen, beginnt die Runde von Neuem.

Sir John Franklin: Mit einseitigem Mittelmaß zum Erfolg

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Die Eigenheit des Sir John Franklin, dem Entdecker der Nordwestpassage glich mehr einer Behinderung. Er war extrem langsam und war sich dieser Tatsache auch bewusst. Also ging er auch bewusst damit um.

Seine Strategie war Zeit zu gewinnen: Er lernte alles auswendig und legt sich ein Repertoire an möglichen Antworten an. Dann überlegte er. Lange, ohne Druck und immer so lange, bis er die richtige Entscheidung fällen konnte, nach dem Motto: Wollen Sie eine schnelle Lösung oder eine gute?

Sven Nadolny erzählt in seinem Roman folgende Begebenheit:

Ein Teil der Schiffsbesatzung hatte auf dem Packeis in dichtem Nebel die Orientierung verloren. Kein wusste mehr, wo sich das Schiff befand. Die Offiziere bestanden darauf, sich sofort auf den Weg zu machen, um nicht zu erfrieren. Der Kapitän und Protagonist des Romans, Sir John Franklin, widersetzte sich und dachte nach, sehr sehr lange. Schließlich befahl er, alle halbe Stunde einen Schuß aus einem der Gewehr abzufeuern. Es dauerte lange, bis die Antwort vom Schiff kam. Warum? Die Gruppe befand sich auf einer riesigen Eisscholle, die sich um die eigene Achse drehte. Wären sie sofort aufgebrochen wäre es wie ein 6er im Lotto gewesen, das Schiff zu finden.

Sir John Franklin wurde später Gouverneur von Tasmanien und entdeckte als erster die Nord-West-Passage, die mittlerweile klimabedingt sogar passierbar geworden ist.

Posh Spice / Victoria Beckham : Mit Mittelmaß zum Megastar

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Hier ein Zitat von Victoria Beckham:

Mein Leben zeigt, wie man eine Persönlichkeit sein kann, ohne herausragend talentiert zu sein und die richtigen Leute zu kennen, ohne außergewöhnlich hübsch und besonders intelligent zu sein.”

Einseitiges Mittelmaß + richtige Strategie = Erfolg

Strategie heißt nichts anderes, als die vorhandenen (psychischen und physischen) Kräfte auf ein langfristiges Ziel hin zu konzentrieren. Einen Nagel können Sie nur wegen seiner Form UND seiner Spitze einschlagen. Dadurch entwickelt er seine maximale Kranft, die er auf einen kleinen Punkt konzentriert.

Ebenso: Brennglas.

Selbstorganisation: Kreatives Chaos ist Verschwendung

Montag, 22. Februar 2010 von reinhard_hartl

Gilt für Karriere und Vertrieb.

Ich höre schon den Aufschrei. Ich doch nicht. Ich brauch so was nicht. Ich arbeite nach Gefühl, aus dem Bauch heraus. Ergebnis: Müdigkeit,  Verzettelung, Burnout, durchschnittliche Ergebnisse, Verwirrung. Die Lösung?

Selbstmanagement und Selbstorganisation:

1. Der Unterbau: Was ist mir persönlich wichtig (Familie, Beruf, Karriere, Finanzen, Weiterbildung/Wachstum, Hobbies, Freunde)

2. Die Zeitschiene (Strategie): Sicht aktuell (Jahr 0), Sicht kurzfristig (Jahr 1), Sicht mittelfristig (Jahr 3), Sicht langfristig (Jahr 5); im Vertrieb siehe Artikel “Focus the 5″, Lebensziel (Übung: Grabrede)

3. Taktik: was ist dringend, was ist wichtig? Wochenplanung, Aufgabenplanung, Proritäten setzen, Wochenabgleich; Pareto-Prinzip

Wenn Sie jeden Tag nur EINE sehr wichtige Aufgabe planen und erledigen haben Sie am Jahresende ohne Stress 200 mal konkret für Ihren Erfolg gearbeitet.

Wenn Sie jeden Tag 10 “wichtige” Aufgaben planen, erledigen Sie: keine richtig.

Buchtipp: Das 1×1 der Erfolgsstrategie

Mittwoch, 17. Februar 2010 von reinhard_hartl

Ein Schnelllehrgang in EKS (Engpass konzentrierte Strategie). EKS ist eine Meta-Strategie, entwickelt von Prof. Dr. Mewes. Die Lizenzen besitzt mittlerweile (leider) das Management-Institut St. Gallen von Prof. Malik.

Ob Konzern, Mittelstandsunternehmen, Freiberufler, Angestellter oder Arbeit Suchender. Die Vorgehensweise ist für alle die selbe.

Den Lehrgang für knapp 2000 Euro empfehle ich nur dann, wenn der Arbeitgeber die Kosten übernimmt. Geht über 15 Monate und ist mit der relativ trockenen, akademischen Schreibe der Frau Friedrich recht zäh.

Für mich derzeit die top Strategie auch für den Bereich Arbeitsmarketing/Karriere. Das Buch ist allerdings nicht mehr als eine gute Grundlage, in die man sich einlesen kann. Allein werden Sie mit Ihrer Strategieentwicklung nicht weit kommen.

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_1_14?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=das+1×1+der+erfolgsstrategie&sprefix=das+1×1+der+er

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