Die EURO-Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Krisenmanagement oder Troubleshooting sind immer die ultima ratio von Situationen und Problemen. Ich habe schon immer dafür plädiert, bei Zeiten zu handeln. Das geht allerdings nur, wenn man einen elementaren Unterschied kennt und erkennt: Was ist dringend und was ist wichtig?
Dringend ist es, einen Brand zu löschen, wichtig ist es, bei Zeiten für einen vernünftigen Brandschutz zu sorgen.
Dringend ist es, ein Leck im Boot zu stopfen, wichtig ist es bei Zeiten für eine Renovierung oder Ersatz zu sorgen.
Wenn eine Angelegenheit sofort erledigt werden muss, wird sie wichtiger, als alles andere. Auf Dauer gesehen, ist es jedoch vielleicht überhaupt nicht wichtiger.
Vorbeugen ist besser als heulen!
Infos zum politischen Inhalt des Themas unter http://nachrichten.kukksi.de/2010/04/11/1750-i-eu-notfallplan-griechenland-bekommt-30-milliarden-euro/
Gilt für Karriere und Vertrieb.
Ich höre schon den Aufschrei. Ich doch nicht. Ich brauch so was nicht. Ich arbeite nach Gefühl, aus dem Bauch heraus. Ergebnis: Müdigkeit, Verzettelung, Burnout, durchschnittliche Ergebnisse, Verwirrung. Die Lösung?
Selbstmanagement und Selbstorganisation:
1. Der Unterbau: Was ist mir persönlich wichtig (Familie, Beruf, Karriere, Finanzen, Weiterbildung/Wachstum, Hobbies, Freunde)
2. Die Zeitschiene (Strategie): Sicht aktuell (Jahr 0), Sicht kurzfristig (Jahr 1), Sicht mittelfristig (Jahr 3), Sicht langfristig (Jahr 5); im Vertrieb siehe Artikel “Focus the 5″, Lebensziel (Übung: Grabrede)
3. Taktik: was ist dringend, was ist wichtig? Wochenplanung, Aufgabenplanung, Proritäten setzen, Wochenabgleich; Pareto-Prinzip
Wenn Sie jeden Tag nur EINE sehr wichtige Aufgabe planen und erledigen haben Sie am Jahresende ohne Stress 200 mal konkret für Ihren Erfolg gearbeitet.
Wenn Sie jeden Tag 10 “wichtige” Aufgaben planen, erledigen Sie: keine richtig.